von Schnittmustern unabhängig machen – macht jemand mit?

Grundschnitte1

Wir, Immi und Mema denken schon seit einiger Zeit darüber nach uns von
Schnittmustern unabhängiger zu machen.

Unbenannt Kopie 1

Viele neue unabhängige Schnittmusterverlage variieren Grundschnitte. Hin und wieder erscheinen
fast identische Schnitte unter verschiedenen Namen bei unterschiedlichen
kleinen Firmen. Wenn die Frauen dann, wie Immi und Mema, keine Figur haben
die nach der Schnittmusternorm proportioniert ist, dann braucht es viel
Anpassungsarbeit um zu einem passenden Teil zu kommen.

Es ist möglich auf der Basis eines guten schlichten Schnittes ein Modell
nachzuempfinden und am Ende weniger Anpassungsarbeit zu leisten.
Manchmal ist uns das schon gelungen. Einige von euch haben gerade in der
letzten Zeit auch Beispiele dafür gezeigt.

Grundsätzlich gibt es ja viele verschiedene Ansätze wie
Hobbyschneiderinnen sich ihre Modelle anpassen. Es gibt den 2 D Schnitt
mit dem man arbeiten kann, oder den Körper.
Drapieren (Abstecken) oder Konstruieren (Arbeiten mit dem 2D Schnitt) –
das sind die zwei Pole. Am Besten wäre natürlich man könnte beides! Aber
doch hat jede Hobbyschneiderin ihre Vorlieben. Die meisten von uns
nehmen sich Fertigschnitte und stecken an sich ab, um
anzupassen. Wir wollen hier erstmals eine Aktion machen, wo das
Arbeiten mit dem 2D Schnitt im Vordergrund steht und nicht das Abstecken.

Nun haben wir darüber nachgedacht, ob es wohl noch mehr Frauen gibt, die
Interesse an diesem Thema haben und mit denen wir gemeinsam über die
Blogs an unserer Unabhängigkeit arbeiten könnten.

Wenn ihr Lust daran habt, wie sieht genau euer Interesse aus? Habt ihr
schon Erfahrungen mit der Schnittmodifizierung wie Abnäher verlegen oder
aus zwei Schnittmustern eins zu machen? Gibt es Standardanpassungen die
ihr immer macht? Arbeitet ihr nach einem individuellen Grundschnitt?

Bitte schreibt es uns doch als Kommentar. Was meint ihr, lohnt es sich
dieses Thema gemeinsam anzugehen?

Wir sind gespannt auf eure Rückmeldungen

Immi und Mema

25 Gedanken zu „von Schnittmustern unabhängig machen – macht jemand mit?

  1. Pingback: VW Sew Along 2 – nix konkretes, nur Plaene | mema

  2. Pingback: VW Sew Along 1 – Geschenke und Inspirationen | mema

  3. nowak

    Eine gute Idee!

    Dass Schnitte verändern schneller geht als Schnitt an Körper anpassen habe ich auch schon rausgefunden. Und bei den Sachen, wo ich schon passende Basisschnitte (Etuikleid, kurze gerade Jacke und T-Shirt solala… ) habe, nehme ich tatsächlich eher die, als daß ich ein neues Schnittmuster ausprobiere.

    Ich ändere das auch gleich am Schnitt, aber je nach dem nähe ich dann erst mal ein Probeteil…

    Antworten
  4. SaSa

    Liebe Mema, liebe Immi,
    da habt Ihr Euch ja eines interessanten Themas angenommen! Ich werde Eure Überlegungen und Fortschritte sehr gerne verfolgen.
    Für mich selbst ist das zu aufwendig. Ich muss alle Schnitte von oben nach unten größer zuschneiden, aber dann passt es erst mal zufriedenstellend. Als nächstes müsste ich wahrscheinlich lernen, Änderungen für meine abfallenden (?) Schultern zu machen. Aber dann komme ich mit Fertigschnitten ganz gut zurecht. Die haben oft eine Linienführung, die ich wahrscheinlich erst durch tagelanges Rumprobieren so hinbekommen würde. Dazu fehlt mir die Zeit und natürlich auch das Können. Julia von Sewing Galaxy hat in ihrem neulichen Post ja genau darüber geschrieben. Ich bewundere Euch, dass Ihr darangeht und freue mich schon auf Eure interessanten Erkenntnisse!
    Liebe Grüße, SaSa

    Antworten
  5. Susan

    Genau diese Gedanken sind durch meinen Kopf gegangen. Schon vor Monaten. Meine Ideen waren auch ziemlich konkret und auch Skizzen hatte ich damals schon gemacht.

    Was hatte ich vor?

    Die erste Idee war, ein Buch herauszugeben. Ein deutschsprachiges Buch nach einem Baukastensystem für Kleider, einige verschiedene Oberteile und verschiedene Rockformen. Ja, ich weiß, das gab es schon in diversen Schnittmusterheften (zuletzt in der aktuellen Knipmode) und auch in Buchform.
    Was es bisher meines Wissens noch nicht gab ist eine Verknüfung dieses Baukastensystems mit einem eigenen Maßschnitt.

    Nun wird es knifflig. Im vergangenen Herbst organisierte FrauCrafteln den Hosenherbst. Damals habe ich für mich einen eigenen Hosenmaßschnitt hergestellt, der mindestens so gut paßte, wie ein Kaufschnitt. Ich habe keine „Problemfigur“, meine Maße passen exakt in die Burda-Maßtabelle, sogar die Körpergröße von 1,68m kommt hin. Lediglich das Hohlkreuz muß ich ausgleichen.
    Was aber, wenn jemand kleiner oder größer ist, was , wenn die Maße weit von der Tabelle abweichen? Richtig, dann muß viel geändert werden. Hier wäre doch ein einmal erstellter gut passender Schnitt sehr von Vorteil und eine gute Hilfe. So denke ich.

    Es sollten einige Grundschnittvarianten erstellt werden, die man dann beliebig miteinander kombinieren kann.
    Selber rechnen und eine Maßzeichnung herstellen . Dann das Ganze unter Zuhilfenahme von Rasterpapier das Ganze auf „Echtgröße“ bringen.

    Mein Vorhaben hatte ich mit einer Bekannten besprochen (ohne Nähblog). Sie ist von Beruf Schnittkonstrukteurin….sie fand die Idee gut. Nur leider hatte und hat sie keine Zeit, mich hier zu unterstützen, denn als Selbständige mit einem Bekleidungsgeschäft und einer Änderungsschneiderei findet sie keine Zeit für so etwas. Gut, ist akzeptiert.

    Die zweite Idee war, dann wenigstens in kleinerer Variante einen sew-along zu organisieren. Bei dieser Idee blieb es dann aber, denn bisher fehlte mir die Zeit udn auch die nötige Gelassenheit, um mich nochmals konkret damit auseinanderzusetzen

    Vielleicht, liebe Immi, liebe mema, könnt ihr diese gedanken irgendwie mit verwerten.
    Ich selbst bin ja auch „nur“ eine Hobbyschneiderin, die sich ihre Kenntnisse im Laufe des Nählebens nach und nach angeeignet hat.
    Wenn ich in der Lage bin, will ich euer Vorhaben gerne unterstützen und bin gespannt, wie es nun weitergeht.

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  6. Pingback: MMM – entdeckt und gelernt | mema

  7. Stefanie

    Liebe Mema, liebe Immi,
    Das ist gerade bei mir auch das aktuelle Thema. Zum Geburtstag habe ich mir den Hofenbitzer schenken lassen und promt mein Problem bei (deutschen) Oberteilen identifizieren können. Ich glaube, einen Oberteil-Grundschnitt zum Vergleich mit dem Schnitt, den ich nähen will, werde ich mir auf jeden Fall zulegen. Mein Hauptaugenmerk liegt aber genau wie bei Mrs Go habe ich eher bei den Hosen.
    Ich glaube, bei Mema habe ich mal gelesen, dass sie die „neuen“ Indipendent-Schnitte meistens in irgendeiner alten Zeitschrift schon gesehen hat, das geht mir genau so. Und dann denke ich mir: Das kann ich auch. Bei Kauf-Kleidung, die mir gefällt, habe ich das schon probiert: einen entsprechenden Stoff und Schnitt suchen und dann so lange verändern, bis das Ergebnis der Inspiration oder auch der Abwandelung von der Inspiration entspricht. Ich würde das allerdings gerne etwas systematischer betreiben, habe aber Sorge, dass ich feste Terminen nicht so zuverlässig einhalten kann, wie ich das gerne würde.
    Liebe Grüße, Stefanie

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  8. Mrs Go

    Eine Standardkorrektur bei Oberteilen und Kleidern ist bei mir die Zugabe um „die Kiste“ rum – die passt bei den Fertigschnittmustern nie, habe ich aber inzwischen ganz gut raus. Was mich jedoch brennend interessiert wäre ein Hosengrundschnitt, aus dem ich dann enge, weite oder Bootcut-Hosen mit hohem oder tiefen Bund nach Belieben konstruieren könnte. Gehört das da auch rein? Das Buch „Pants for any body“ habe ich schon zu Hause liegen, aber noch nix nach gearbeitet, da ich erst eine Hose genäht habe. Ich befürchte, dass Hosenkonstruktion ganz, ganz schwierig ist… Ansonsten ein tolles Thema, das ich sehr spannend finde.
    Liebe Grüße – Mrs Go

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  9. mitheissernadel

    Das Thema finde ich ganz spannend. Abnäher verlegen oder zu Prinzessnähten umbauen habe ich schon öfters gemacht. Und das ist super, wenn ich nur Teile eines Schnittes gut finde. Den Rest kann ich dann so machen, wie es mir besser gefällt. Andererseits finde ich manche Schnittführengen so toll und ungewöhnlich, dass ich gar nicht wüsste, wie ich sie selbst nachmache. An der Stelle fehlt es mir noch an sehr viel Erfahrung.
    Sich Inspirationen zu suchen, sei es bei kaufbarer oder Laufsteg-Mode, eigene Ieen zu entwickeln und dabei nicht auf das eine weißes-Ross-Schnittmuster warten zu müssen, ist sehr emanzipierend. Jedes Mal neu entscheiden zu dürfen, ein fertiges Schnittmuster nehmen und anpassen zu können, oder eines selbst zusammenzustellen und entwickeln zu können, eröffnet eine neue Bandbreite an Möglichkeiten. Sehr reizvoll, diese Vorstellung.

    Viele Grüße,
    Katharina

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  10. Mema Beitragsautor

    Damen Rundschau!! Das nenne ich mal eine tolle Fachliteratur. Wunderbar wenn du dich beteiligst. Wir freuen uns. Gruß Mema

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  11. Siebensachen

    Liebe Mema, Liebe Immi,
    Ja, ein spannendes Thema, das mich auch interessieren würde. Ich würde auch gern Schnitte verändern können (Abnäher verlegen, enger/weiter machen in best. Bereichen, Ärmeltyp ändern usw.) bzw. Schnittideen ausgehend von einem Grundschnitt verwirklichen. Ich habe seit einigen Jahren ein Abo der „Damen Rundschau“, in der es oft um Schnittkonstruktion geht, aber abgesehen von einem kleinen Versuch mit einem Rock (der leider noch nicht fertig ist – UFO) habe ich das noch nicht weiter verfolgt. Mit einer gemeinsamen Initiative würde ich da gern rangehen.
    LG
    Siebensachen

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  12. berry

    Eine gute Idee, die einen spannenden Austausch verspricht. Leider kann ich nicht teilnehmen, da ich beruflich so belastet bin, dass mir fast keine Freizeit mehr bleibt. So werde ich auch nur sehr eingeschränkt zum Nähen kommen und möchte mir diesen Bereich von Stress möglichst frei halten. Aber ich werde gerne mitlesen! Ich arbeite ja schon jahrelang mit Grundschnitten, wobei auch diese immer einen letzten Feinschliff durchs Abstecken brauchen. Daher bin ich skeptisch, dass man nur über 2-D-Schnittanpassung zum perfekten Ergebnis kommen kann. Bei Fertigschnitten habe ich mehr oder weniger aufgegeben, es sind einfach zu viele Änderungen, die ich vornehmen muss: meine Rücken und Schulterpartie entspricht einer 36/38 , meine Cupgrösse indiziert aber rein von den Umfangmassen (keine scharfes s hier in der Schweiz 😉 ) her eine 42! Dazu eine „kurze“ Taille… eigentlich hätte ich Marylin Monroe- Masse mit einigen cm mehr, aber dem gleichen Verhältnis (etwas weniger schlanke Taille) -das ist der Körpertyp der 40er-50er Jahre und heute anscheinend bei den Schnittmusterherstellern und in der Konfektion völlig out. So wie Julia von Sewing Galaxy würde ich auch gerne „Designlinien“ aus Fertigschnitten übernehmen, aber meist sieht das völlig geänderte Schnittmuster dann nachher wieder so aus wie mein Grundschnitt, wenn es mir denn passen soll. Ich bleibe also sozusagen im ersten Stadium der Schnittherstellung hängen, wo ich halt gut sitzende aber sich ähnelnde Kleidungsstücke produziere, die meinen Körperlinien folgen. Wobei ich mich so schon sehr glücklich schätze, da es um Welten besser ist als die gekaufte Kleidung. Da ich so wenig Zeit habe, mache Ich gerade einige Versuche mit Fertigkleidung aus speziellen Onlineshops für schlanke Frauen mit grosser Cupgrösse – ein erster Anlauf ergab, dass die Schultern leider zu gross für mich ausfielen, aber um den Busen herum gut passte. Tja, und damit bin ich dann doch wieder beim Selbernähen gelandet, denn wenn ich dann sowieso ändern muss. kann ich es fast genauso schnell neu nähen. Ausserdem ist natürlich die Auswahl sehr beschränkt – und jede Firma hat auch ihre speziellen Schnitte, wie sie mit dem OW-„Problem“ umgeht. Vielleicht finde ich ja doch noch eine Firma, deren Kleidung mir wirklich passt.

    Antworten
      1. Mema Beitragsautor

        Liebe Berry,
        hin und wieder weiterführende Kommentare oder schlaue Hinweise, dass wäre auch schon toll. Lass dich nicht unterkriegen von deiner Arbeit.
        Schöner Gruß Mema

        Antworten
  13. beswingtes Fräulein

    Eine hervorragende Idee – ich finde es schwierig. Zwar habe ich Konstruktionsbücher, aber da ich lieber Mode aus den 40er/50er Jahren nähe, ist ein moderner Grundschnitt eher unsinnig. Ich horte also Schnittkonstruktion von damals und werde dann daraus einen Grundschnitt erstellen, aber so weit bin ich einfach noch nicht.

    Ich schaue mir das aber gern mit an 🙂

    Antworten
    1. Immi Meyer

      Habe auch ein paar Burda Vintage Schittmagazine aus den 60ern. Brauchte gar nicht lange suchen, da fand ich einen Grundschnitt in meiner Größe (Brustabnäher, Taillenabnäher, normaler Ärmel und hohes Halsloch) und ich jetzt finde es eine Überlegung wert, mir diesen 60er Grdschnitt einmal exemplarisch anzupassen um Standardänderungen für 60er Burda Modelle für mich zu ermitteln.
      Was ich meine ist, dass du für Vintage Schnitte u. U. gar keinen Grundschnitt erstellen brauchst, weil auf den Schnittbögen von damals direkt Grundschnitte zu finden sind.

      Liebe Grüße
      Immi

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      1. Mema Beitragsautor

        Liebe Anne, liebe Immi
        mich würde an dieser Stelle interessieren, was genau die Unterschiede eines 40er / 50er Jahre Grundschnitts im Vergleich zu einem heutigen sind. Auch das könnte ein Thema der gemeinsamen Bearbeitung sein. Den 60er Jahre Schnitt schauen wir uns dann noch parallel an Immi. Der heutige Grundschnitt ist ja das möglichst genaue Abbild des Körpers (nach der üblichen Unterwäsche). Die unterschiedlichen Silhouetten des jeweiligen Modestils entstehen ja erst nach dem Anziehen der jahrzehntspezifischen Korrekturwäsche oder eben nach dem Weglassen von eben dieser. Meine Tanten trugen in meiner Kindheit immer Korsetts die ihre Taille verschmälerten und die Brüste anspitzten. Anatomisch / medizinisch gesehen haben sich die Frauenkörper im letzten Jahrhundert nicht so verändert wie es die Mode vorgibt.
        Spannendes Thema. Können wir das bitte gemeinsam vertiefen?
        Schönen Sonntag
        Mema

        Antworten
        1. beswingtes Fräulein

          Genau, es ist die Wäsche hinsichtlich Taille und Proportion, aber auch bei den Abnähern. So sind zB die Brustabnäher in den 50er häufig wirklich spitz, weil die BH’s auch spitze Brüste machten – heutzutage sind die Brüster eher natürlich rund und die Abnäher daher nicht mehr solche Spitztüten. Auch in den 40ern zB speziell die Schulterpolster, die ja heutzutage auch so gut wie gar nicht mehr vorkommen, wenn man mal von den merkelschen Blazern absieht 😉

          Ich beteilige mich gern an einigen Diskussionen und stelle bei Bedarf auch ein paar Zeichnungen zur Verfügung 🙂

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      2. sewing galaxy

        Doch doch!
        man hat schon in die grundschnitte andere bequemlichkeitszugaben zugrunde gerechnet.das macht shcon viel aus.
        allein beim bleistift-rock hat man 6- 8cm mindestens gemacht und taille immer mit minus zugaben.
        das macht was aus.

        Antworten
  14. Lucy

    Ich finde das Thema spannend, keine Frage. Ab und zu habe ich schon Schnittmuster-Mashup betrieben und aus zwei Schnitten einen gemacht, Konstruktionsbücher habe ich auch – aber nicht genügend Leidensdruck an Fertigschnitten, um damit wirklich anzufangen. Oder (noch) nicht so hohe Ansprüche, was die Passform betrifft. Über einen Oberteilgrundschnitt hab ich aber schon mal nachgedacht (um dann Fertigschnitte hinsichtlich Armloch, Schulter, Brustabnäher damit anpassen zu können), weil Oberteile bei mir schwer anzupassen sind als Unterteile, da würde sich der Aufwand vermutlich lohnen. Hm, oder einfach mal „aus Spaß“ versuchen, etwas zu konstruieren? Das könnte auch eine Idee sein. Ihr seht, ich bin interessiert, aber noch unentschlossen, ob das was für mich wäre.

    viele Grüße, auch an Immi!

    Antworten
    1. Mema Beitragsautor

      Wenn man bestimmte Oberteilmodelle für sich angepasst hat steckt da oft schon ein Grundschnitt drin. Nur so aus Spaß einen Grundschnitt machen ist auch toll. Mich hat die Arbeit daran insgesamt beim Nähen weiter gebracht. Mache Wege sind jetzt viel kürzer. Und ich habe viel mehr verstanden von dem was ich da tue.
      Ich würde mich sehr freuen wenn du dich beteiligst.
      Schönen Sonntag Mema

      Antworten
  15. IsaLaBella

    Genau daran arbeite ich auch. Meine Motivation ist, besser passende Kleidungsstücke zu nähen, als mir das mit Kaufschnitten möglich ist. Ich bin größer als der Durchschnitt und für meine Körbchengröße entwirft auch keine Marke. Mit Schnittanpassungen bin ich überfordert bzw. zu ungeduldig (um X Probeteile zu nähen). Mit dem selbst konstruieren aus einem Grundschnitt habe ich bis jetzt ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Ist für mich deutlich einfacher, schneller und vor allem: gelingsicher. Was stellt ihr euch denn vor? Schnitte zu tauschen stelle ich mir schwierig vor, die entstehen ja nicht digital. Man könnte den Prozess zeigen, wie aus dem Grundschnitt ein bestimmtes Design entsteht… Ich finde es auf jeden Fall spannend und bin gespannt, was da noch kommen wird!

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    1. Mema Beitragsautor

      Ja, dass ist ein Konzept: Zeigen wie aus einem Grundschnitt und einem Modell ein persönliches Schnittmuster wird. Schnitte austauschen ist keine Lösung aber die Wege beschreiben und kopierbar machen.
      Schönen Sonntag
      Mema

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