Heute Morgen hab ich mich für meinen neuen, jetzt ganz fertigen Jeansrock und den ebenfalls neuen Wasserfallpulli entschieden. Über den Rock habe ich hier schon berichtet.
Beides hatte ich am Montag zur Besprechung von „Sehen wir uns in Bielefeld“ schon getragen. Wer sich noch anmelden will, der kann das gerade eben noch machen. Der eine oder andere Platz beim Frühstück ist noch frei!!
Also, zum Jeansrock:
Er ist fertig, die Schneiderei hat die Gürtelschlaufen perfekt angenäht. Und der Rock wächst beim Tragen um mich rum. Mein Po hat schon eine schöne Rundung in den Rock gemacht. So wie die alten Jeans ohne Stretch mit jedem Tragen bequemer wurden weil sie sich dem individuellen Körper angepassten und schöner weil mit jedem Waschen und der Reibung beim Tragen abgeschapter, so geht das mit diesem Rock (hoffentlich) auch.
Der Stoff war s
ehr steif weil er nicht vorgewaschen war, als ich ihn gekauft habe. So habe ich ihn vor der Verarbeitung mindesten drei Mal gewaschen, auch um keine blauen Finger bei der Verarbeitung mehr zu bekommen. So soll man es nach der „reinen Lehre der Jeansbehandlung“ übrigens nicht machen. Jetzt ist er etwas weicher und mit jedem Tag tragen wird es geschmeidiger. Genau so wollte ich es haben. Und genau so eine oder zwei Jeans möchte ich nähen!!! Es gibt ein Vielzahl von Theorien über traditionelle Jeans und wie sie behandelt werden müssen damit sie individuell werden. Demnächst schreibe ich mal darüber. Wer ganz neugierig ist hier schon mal eine Quelle.
Und einige Fotos vom Rock. Die Morgensonne in meiner Küche hat den Stoff heller erscheinen lassen als er ist. Noch ist es ein dunkeles Blau. Das wird sich aber ja ändern:
Der rot
e Pulli ist aus Baumwolljersey im Jacquardmuster. Ein sehr preiswerter Stoff mit einer wunderbaren Farbe von einem unserer Stoffrestehändler hier in Bielefeld. Ich habe den Rest der Rolle gekauft – ca. Meter. Da kommt also noch mehr. Aus dem Stoff habe ich bislang schon ein Kleid. Es hat auch einen Wasserfallkragen. Der Stoff ist nicht dick und nicht flutschig. Der Kragen des Kleides muss immer wieder gerichtet werden und hier beim Shirt ist mir eine Lösung eingefallen. Der Kragen wird mit einem losen einfach umgeschlagenen runden Beleg gearbeitet. An der unterst
en Rundung habe ich ein Säckchen mit 2 1Centstücken angenäht. Das hilft und ist waschbar. Links oben auf dem Fotos hat meine Nähpuppe das Kleid falsch herum an. Das Säckchen ist zwischen den Brüsten sichtbar. Die Idee ist nicht von mir. Designerkleidung hat oft Metall eingenäht damit die Säume besser hängen. Das bekannteste Beispiel sind sicher die Ketten an den Säumen der Chaneljacken.
Der Schnitt ist eine Mischung aus „Day to Night“ von Maria von Danmark für den Ausschnitt. Eine Entdeckung von Claudia, „Bunte Kleider“,die letzten Sommer diesem Schnitt „verfallen“ war. Den Rest habe ich aus meinem Basisshirt ohne Abnäher entwickelt. Die Mehrweite des Abnähers habe ich unter dem Arm eingehalten. Da ich ein kurzes Kastenshirt wollte habe ich Vorder- und Rückenteil und auch die Ärmel ganz gerade geschnitten. Die Säume sind lang umgeschlagen damit alles besser fällt.
Die Centstücke kommen aus dem Glas mit dem goldenen Wolf, ein Geschenk von Sy Bille von „das Büro für schöne Dinge“, zu meinem Geburtstag. Bei nähen des Shirts fiel mein Blick darauf und die Idee war in der Welt.
Heute ist MMM. Was zeigen die anderen Frauen in Deutschland? Hier ist es zu sehen.





















