Meine Hosenquest hat einen ersten Meilenstein erreicht.
Seit vielen Jahren trage ich weite Hosen einer Designerin aus OWL und besitze diese Hosen in verschiedenen Farben und aus unterschiedlichen Materialien. Nicht immer sind aber die passenden Farben vorrätig. Selbstnähen ist deshalb eine prima Alternative. Die besonderen Kennzeichen meiner Lieblingshosenform sind die vorn auf der Hose sitzenden eingenähten Taschen und das die Hosen keine Bündchen haben sondern innen eine Art Formbund aus dem Hosenstoff eingenäht ist. Es gibt diesen Hosentyp gefüttert und ungefüttert.
Der Prototyp für so eine weite Hose ist jetzt fertiggestellt. Es gibt dafür ein angepasstes Schnittmuster. Natürlich weiss ich, dass bei jedem Stoff feine Veränderungen nötig sind aber immerhin, die erste Hose ist fertig. Ich habe sie aus einem alten dickeren Wollstoff genäht der sicher schon 10 Jahre in meinem Schrank gelegen hat.
Heute, Donnerstag, habe ich das schlechte Bild an der Frau durch ein etwas besseres ersetzt.
Die Basis für das Schnittmuster war der Burda Einzelschnitt 8087. Ihn habe ich zunächst als Probehose aus Nessel genäht und angepasst. Bei der schwarzen Hose habe ich dann verschiedenen Änderungen vorgenommen. Anders als beim Schnittmuster vorgesehen habe ich kein Bündchen angenäht sondern nach dem Vorbild meiner Lieblingshosen innen auf Taillenhöhen einen Formbund eingesetzt. Zur Sicherheit wurde noch ein Taillenband das mit einem Knopf zu schließen ist hinzugefügt. Die Taschen sind als einseitige Pattentaschen gearbeitet. Gefüttert ist die Hose mit dunkelroten Futterstoff.
Die Hose trägt sich gut aber sie ist sehr warm. Selbst an diesem kalten Mittwoch habe ich sie nach zwei Stunden ausgezogen. Es ist eine gute Winterhose.
Da habe ich doch die Rückverlinkung zur MMMittwochseite vergessen. Das hole ich schnell nach. Hier könnt ihr die vielen selbstgenähten Kleidungsstücke der anderen Näherinnen bewundern.





