Archiv der Kategorie: Schnittmusterbeschreibung

Calder Pants – Cashmerette -Sommerhosen

Ich gehe auf die 70 zu und mein Körper hat sich in den letzten Jahren wieder mal deutlich verändert. Schnittmuster für „Bauchfiguren“ sind jetzt super. Casmerette, Jenny, die britisch-amerikanische Schnittmusterverlegerin kennt aus eigener Erfahrung die Bedürfnisse runder Frauen und designt nicht nur für größere Oberweiten, sondern auch für runde Bäuche. Die weite Sommerhose Calderpant ist deshalb hervorragend für meine Figur geeignet.

Die Calder Pants ist weit und breit und hat einen breiten Gummizug im Rücken. Vorne liegt sie ganz flach auf. An beiden Seiten gibt es tiefe Nahttaschen. Als Varianten werden noch eine Shorts, bodenlange sowie knöchellange Hosenbeine beschrieben. Richtig toll ist, dass es für Menschen mit Bauch und für Menschen mit schlanker Teile jeweils unterschiedliche Schnittmusterteile gibt. Das entspricht doch mal wirklich den alltäglichen Bedürfnissen.

Der Schnitt wird nach Wahl als Papiervariante oder als PDF Datei geliefert. Es gibt nur eine englische Fassung, auf der Seite der Firma findet ihr ein Sew Along und weitere hilfreiche Tutorials. Auch Anfänger und Anfängerinnen müssten gut klarkommen. Die Hose sitzt in der natürlichen Taille, ich habe sie um mehrere cm gekürzt, denn ich habe einen sehr kurzen Unterkörper.

Größen:
Es gibt zwei Varianten 0 – 16 und 12 bis 32, das heißt von Tailenweite 64 cm bis 91cm und dann von 81 cm bis 132 cm. Und die Hüftweite geht von 89 cm bis 117 cm und von 107 cm bis 157 cm.

Sieht das genähte Kleidungsstück wie auf dem Foto bzw. wie die technische Zeichnung aus?
Ja, da habe ich keine Überraschungen erlebt.

War die Anleitung leicht zu verstehen?
Die Anleitung ist sehr ausführlich und gut.

Was mochte ich besonders bzw. überhaupt nicht an dem Schnittmuster?
Dieses ist ein wunderbarer Sommerhosenschnitt. Solchen weiten Hosen muss ich oft anpassen, weil die weiten Hosenbeine nicht gerade fallen, sondern merkwürdige Falten schlagen. Das ist hier nicht der Fall. Sie sitzt ohne Anpassung wunderbar am Bauch und fällt sehr gut. Ich bin begeistert von dem Schnitt.

Mit der richtigen Länge der Hosenbeine experimentiere ich noch. Die elegante Länge bis auf die Schuhe ist ziemlich unpraktisch in der Wohnung mit den vielen Treppen! Knöchellang sieht immer etwas rausgewachsen aus. Ich habe große Säume gearbeitet, alle Optionen sind noch da.

Verwendeter Stoff?
Ich habe leichte Viskosestoffe gekauft.

Änderungen am Schnittmuster oder am Design?
Den oberen Teil der Hose habe ich gekürzt, weil ich einen sehr kurzen Unterkörper habe.

Welche Unterstützung oder Tutorials habe ich genützt?
Anleitung

Würdest du das Schnittmuster noch einmal nähen?
Vier Hosen reichen sicher für diesen Sommer.

Fazit: Großartiger Schnitt, sehr empfehlenswert.

Schnittmusterbeschreibung – Weite Hose Marleene

Neulich habe ich einen kleinen Nähkurs in Köln gemacht und dabei ein Maßkleid genäht. Einige Zeit später bekam ich dann beim Nähwochenende in Mettingen zwei weitere Maßschnitte der Designerin Anja Höhn geschenkt.

Hier der Bericht über meine Erfahrungen mit der Hose:

Marleene ist eine weite, gerade, taillenhohe Marlenehose. Der Saum der Beine ist 33 cm breit.

Der Maßschnitt der Hose wird von der Designerin als Papierschnitt und als PDF-Datei geliefert. Dazu gibt es eine aussagekräftige Nähanleitung mit Links zu einigen kleinen Anleitungsfilmen.

Ungewöhnlich ist, dass die Hose mit einem verdeckten Reißverschluss im Rücken geschlossen wird. Der Bund ist zweigeteilt und hat nur im unteren Teil Gürtelschlaufen.

Das korrespondiert mit der Gestaltung der Eingriffe der Hosentaschen.

Die Hose kann im vorderen Bein gefüttert werden.

Größen:
Meine Marleen ist ein Maßschnitt. Die Designerin hat meine Körpermaße geschickt bekommen und ich habe dann ein Schnittmuster für einen Grundschnitt zurückbekommen. Den habe ich als Nesselprobe genäht. und angepasst. Auf dieser Basis wurden dann die Schnittmuster erstellt.

Sieht das genähte Kleidungsstück wie auf dem Foto bzw. wie die technische Zeichnung aus?
Ja, da habe ich keine Überraschungen erlebt.

War die Anleitung leicht zu verstehen?
Die Anleitung ist sehr gut. Insbesondere die Filme haben mir sehr geholfen.

Was mochte ich besonders bzw. überhaupt nicht an dem Schnittmuster?
Die Hose ist gut konstruiert. Ich hatte keinerlei Probleme. Sie hat ohne Anpassung gut gesessen. Ich könnte allenfalls die hintere Schnittnaht noch etwas tiefer schneiden.

Der Reißverschluss hinten hat mich sehr überrascht. Bei der Beschreibung des Schnittes hatte ich das überlesen, habe ihn dann aber so genäht wie vorgeschlagen. Und jetzt finde ich das absolut bequem. Allerdings traue ich diesen verdeckten Plastikreißverschlüssen nicht über den Weg. Von innen habe ich deshalb Haken und Öse eingebaut. Das ist auch einfacher beim Anziehen.

Verwendeter Stoff?
Der Stoff kommt aus dem Resteladen und war außerordentlich günstig. Deshalb habe ich auch keine Probe genäht. Es scheint eine Mischung aus Polyester und Wolle zu sein. Er knittert kaum, glänzt etwas viel und ist ganz unproblematisch zu waschen. Nur der Saum der Hose scheint duch. Das liegt wohl am Stoff. Da muss ich noch mal was ändern.

Änderungen am Schnittmuster oder am Design?
Nur Haken und Öse am Verschluss im Rücken.

Welche Unterstützung oder Tutorials habe ich genützt?
Anleitung

Würdest du das Schnittmuster noch einmal nähen?
Klar, noch mehrmals. Stoff liegt schon bereit.

Fazit:
Ich bin sehr froh über diesen Schnitt und kann mir viele Varianten vorstellen

Schnittmusterbeschreibung – Jeans Ginger von Closet Case

zwei Ginger Jeans  Dieses kanadische Schnittmuster gilt für eine Jeans mit allen typischen Elementen: Vorderer Verschluss (hier ein Reißverschluß), fünf Taschen,  Ziernieten an den Taschen, Zierstiche an der Innennaht der Beine, der Schrittnaht und des Bündchens….
Ginger von Closet Case gibt es in zwei Leibhöhen, bis in die Taille mit enger geschnittenen Beinen und niedriger mit geraden (stovepipe!) Beinen. Gedacht ist die Hose für moderaten Stretchstoff, empfohlen wird 2% Elastan. Ich habe Fassung A mit der niedrigen Leibhöhe genäht. Mein Unterkörper ist relativ kurz und diese Hose geht mir trotzdem bis fast zum Bauchnabel. Die Höhe ist perfekt für mich.

Technische Zeichnung Ginger JeansNur Online und als Mehrgrößenschnitt  ist das Muster zu haben. Man erhält zwei Varianten; eine zum Ausdruck auf dem heimischen Computer und eine Datei mit der in besseren Copyshops auf einem großen Papier der Ausdruck erfolgen kann. Diese Variante ist teuer und sehr komfortabel; festes Papier, einfach ausschneiden und los geht es.

Größen:
Das Größensystem von Closet Case geht von 0 bis 18. Ich habe 18 genäht da die Angaben der Größentabelle ungefähr meinen Maßen entsprachen. Es ist unbedingt zu empfehlen seine Körpermaße mit der Firmentabelle zu vergleichen. Ich habe dann sogar den Schnitt ausgemessen um zu schauen wo ich die fehlenden cm zugeben wollen würde. Die schon fertigen Hosen im Netz sehen so eng aus. Am Ende habe ich bei der ersten Hose, der Schwarzen, an den Aussennähten jeweils 1 cm zugegeben und sie nach der Anprobe wieder entfernt.

Die rote Cordhose hat keinen Stretchanteil im Stoff. Hier habe ich diesen 1 cm benötigt.

Sieht das genähte Kleidunsstück wie auf dem Foto bzw. wie die technische Zeichnung aus?
Ja, da habe ich keine Überraschungen erlebt.

War die Anleitung leicht zu verstehen?
Die Anleitung ist perfekt, mit Fotos illustriert und sehr ausführlich. Und dann gibt es noch diese Sew Along Dokumentation die auch die allerletzten Fragen beantwortet und Varianten in der Nahtkonstruktion zeigt. Ich halte sie für eine der besten Anleitungen.

Was mochte ich besonders bzw. überhaupt nicht an dem Schnittmuster?
Die Hose ist gut konstruiert. Ich hatte keinerlei Probleme. Überrascht war ich wie weit die Hose am Ende war. Ich habe nur den hinteren Hosenschritt vertieft und die Taschensäcke vorne mit der Vorderfront verbunden. Beides wird auch im Sew Along beschrieben. Noch immer bin ich überrascht wie gut mir die Hose(n) passen.

Skinny sind meine Hosen direkt nach dem Waschen. Das hängt mit der Wahle der Stoffe zusammen. Nach kurzer Tragezeit weiten sie sich und werden bequemer und auch lässiger.

Verwendeter Stoff?
Variante 1: Schwarzer
Jeansstoff von Karstadt mit 2% Elastan und 5% Polyester, das ist laut Anleitung der perfekte Stoff für diese Hose.
Variante 2: Beerenfarbener Cord aGingerjeans Detailsus Polyester ohne Stretch von Hüko Berlin

Änderungen am Schnittmuster oder am Design?
Ich bin der Anleitung strikt gefolgt. Die inneren Beinnähte habe ich als Flachnaht oder auch Kappernaht gearbeitet. WIe das geht ist im Sew Along beschrieben.

Welche Unterstützung oder Tutorials habe ich genützt?
Anleitung und Sew Along auf der Firmenseite

Würdest du das Schnittmuster noch einmal nähen?
Der Schnitt gefällt mir sehr. Jeans nähe ich nach diesem Schnitt

Fazit:
Näht ihn. Er macht Spaß.

 

 

Cordhose hinten Cordhose vorne Schwarze Ginger Jeans hinten Schwarze Ginger Jeans vorne

Basisschnitt – Hosen konstruieren

Ich schränke mich nicht ein. Ich will alles tragen.  Hosen gehören seit langem zu meinen beliebtesten Kleidungsstücke und jetzt will ich lernen sie selber zu machen. Fasziniert habe ich die verschiedenen Frauen  und ihr Ringen um gut sitzende Hosen verfolgt. Ich habe gelernt, dass es Frauen gibt die ihr Leben lang keine gut sitzenden und bequemen Hosen kaufen konnten. Ich habe sehen gelernt, wie gut sitzende Hosen aussehen. Noch kann ich aber keine produzieren.

Im vorletzten Winter habe ich mich erstmals an die Herstellung weiter Hosen gemacht und war ganz erfolgreich. Das Ergebnis waren zwei gefütterte weite Hosen mit vorverlegten Beinnähten. Die Rückansicht war befriedigend. Unter den Pobacken zeig sich immer zu viel Stoff. Aber die Hosen sind tragbar; im Winter tuen sie mir gute Dienste. Der erste große Meilenstein auf dem Weg zu guten Hosenschnitten.

Zum Geburtstag habe ich einen Konstruktionskurs Hosen im Modelabor in Düsseldorf bei Susanne Sixtus geschenkt bekommen. Das sollte mein zweiter großer Meilenstein werden. Ich wollte das Konstruieren eines gut sitzenden Basisschnittes lernen. Der Kurs war ein Erfolg. Ich habe gelernt wie eine Hose nach meinen Maßen auf Papier konstruiert wird. Die erste Übung war das Aufstellen eines Schnittes mit Idealmaßen auf 1 zu 4.

Hosen konstruieren auf Papier 1 zu 4

Und dann kam das ganze nach eigenen Maßen in Originalgröße.

Hosen konstruieren auf Papier 2

Und das Nähen einer Probe aus Nessel. Anprobieren, Änderungen einarbeiten, auf dem Papierschnitt vermerken, Nesselprobe ändern, auf dem Papierschnitt notieren, Nesselprobe modifizieren……………….

Und dann der erste Hosenschnitt! Auch schon mal in schwarzem Stoff probiert. Die Nesselprobe sitzt besser als der erste Versuch. Ob ich nicht exakt gearbeitet habe? Nun, der Schnitt, den ich aus Düsseldorf mitgebracht habe, ist brauchbar, ein guter Ausgangspunkt aber da gibt es noch viel zu verbessern.

Erste Hosenprobe1

 

Nun zum dritten Meilenstein. Zuhause habe ich mit Fotos und Beratung von Julia den Schnitt weiter verbessert. Immer wieder das gleiche Verfahren: Hosenprobe anpassen, Fotos machen, Erfolg beurteilen, Ideen entwickeln und Vorschläge von Julia in Empfang nehmen, Hosenprobe verändern, Veränderung auf dem Schnitt vermerken, Fotos machen……………….

Bestimmt 6 solcher Schleifen habe ich gemacht. Wenn alles zu Unübersichtlicher wurde habe ich schnell eine neue Hosenprobe genäht. Jetzt gibt es einen ganzen Stapel alter Hosenproben.

Hosen konstruieren Probehosenstapel

Dann war die Hosenprobe ausreichend angepasst und ich habe keine Lust auf weitere Übungen gehabt. Ich bin dann zum vierten Meilenstein gekommen. In den Stoffresteparadiesen in Bielefeld gibt es viele feste Stoffe, die sich für Hosenübungen eignen. Ich habe zwei Stoffe gefunden, die von beiden Seiten brauchbar sind und die mir gefallen haben.

Hosen konstruieren Stoffe Probehose

Der untere Stoff ist mit der dunklen Seite nach außen und der obere Stoff mit der hellen Seite nach außen verarbeitet worden. Basis war immer der angepasste Hosenschnitt. Dazu konstruiert habe  ich noch einen eingesetzten Formbund, Vordertaschen und einen Reißverschluss mit Untertritt und „Knopfsicherung“ (keine Ahnung wie das korrekt und auf Deutsch heißt). Alles das hatte ich im vorletzten Winter bei meinen ersten Hosenversuchen schon ausgetüftelt.

Hosen konstruieren safe fly

Ich habe also viel Wert auf die Innenverarbeitung gelegt. Eine gute Innenverarbeitung erhöht für mich die Tragequalität immens und sie ist ein Motive zum Selbernähen, Keine klaffenden Reißverschlüssen, Festigkeit und Lockerkeit genau da wo ich es mag, Taschen so plaziert und genauso tief wie es mein Bedürftnis ist.

Ich habe jetzt zwei Hosen, tragbare Probehosen, eine weiter, eine enger und ich erprobe mit ihnen den Sitz und ihr Verhalten im Alltag. Noch immer zeigen sich Falten unter den Pobacken hinten und vorne am Schritt gibt es weiteren Optimierungsbedarf. Das zeigt sich auf Fotos und im Spiegel. Aber von innen fühlen sich die Hosen schon ganz wunderbar an. Sie kneifen oder spannen nirgendwo; sie sind bequem und sehr praktisch.  Ich werde also weiter mit dem Schnitt arbeiten aber ich bin schon ganz fröhlich über das Erreichte.

Nach ausgiebigem Tragen sind die Hosen fast schon wieder zu weit; ein normales Phänomen bei Webstoff. Die Kleidunsstücke wachsen beim Tragen und sind wieder eng nach dem Waschen.

Hose 1. echte vorne Hose 1. echte hinten

 

Culottes / Hosenrock

Manche Kleidungsstücke tauchen plötzlich auf und schwimmen eine Weile auf der Populationswelle. Mal sehen ob der Hosenrock, der Culottes dazugehört.

Hosenrock hinten

Mein Motiv diese RockHose zu nähen ist ganz praktisch. Im 2 Monaten fahren ich für eine Woche nach Lissabon und ich denke über die Reisekleidung nach. Ein Hosenrock aus Microfaserstoff scheint mir zur Zeit ganz praktisch. Es gibt auch bei warmem Wetter keine Probleme mit scheuernden Oberschenkeln, er läßt sich schnell waschen, trocknet im Handumdrehn, ist sehr kombinationsfreudig und er kann lässig und edler gestylet werden.

 

Die Schnittmustersuche hat sich allerdings aufwändiger gestaltet; noch ist die Populationswelle ja nicht da. Es mehren sich aber die Zeichen: DieHosenrock vorne Vogue hat Coulottes bei Besucherinnen von Couture-Modeschauen gesichtet. Ein australischer Coulotteschnitt ist diesem Sommer so populär geworden, dass er ausverkauft ist. Es finden sich aber Fotos von wunderschönen SommerHosenRöcken im Netz. Einfach mal Tania Culottes googlen. Eine erste deutsche Näherin, Muriel, hat sich am Hosenrock versucht und dabei sogar eine wunderbare ältere Anleitung von Lauriana fürs „Selber konstruieren“ wieder hervorgeholt. Muriel, gib nicht auf, die Welle kommt bestimmt.

 

Nun, alle Beispiele von oben haben eine ganzen oder teilweisen Tellerrock als Basis. Das kann ich nicht tragen. Ein gerader Rockschnitt, der ist erprobt und ich finde mich darin gut. Vermutlich hätte ich den Hosenteil auch an meinen Rockgrundschnitt anbauen können, ich war mir aber unsicher in manchen Punkten und habe lieber auf ein bestehendes Modell zurückgegriffen.

 

Entdeckt und realisiert habe ich einen Schnitt von Schnittvision. Eine kleine Berliner Schnittmusterfirma die Fans und Gegner hat und bei der nach eingeben der eigenen Maßen ein passender Schnitt konstruiert wird. Er läßt sich ausdrucken oder als Papierschnitt bei der Firma bestellen. Diese Schnitte müssen natürlich auch mehr oder weniger individuell angepasst werden, sie berücksichtigen nicht alle körperlichen Hosenrock DetailBesonderheiten.

 

Ich habe aber mit den Rockschnitten von Schnittvision schon einmal gute Erfahrungen gemacht. Genäht habe ich alHosenrock Detail 2so diesen Rock aus Look 9 und die Trageprobe am Freitag hat er sehr gut überstanden. Auf den Fotos habe ich ihn mit dem Top aus Vogue 1247 kombiniert. Die Paspeltaschen mit Hosenrock Detail 3Klappen habe ich mit der Anleitung von Mia Führers hilfreichen Videos schnell und ganz gut gearbeitet. Ich vergesse immer wieder wie es geht. Der Oberstoff ist ein etwas dickerer Microfaserstoff, die inneren Belege  sind aus japanischem Baumwollstoff (Kokka).  Der Rock hat kein Futter aber einen unsichtbar eingenähten Reißverschluss und ein massives Paar Harken und Öse. Die Hosenbeine sind bis unter das Knie verlängert und die Bruchkanten der äußeren Falten vorne und hinten habe ich abgesteppt. Sonst ist keinerlei Anpassung erforderlich gewesen.   Die ausführlichere Schnittmusterbeschreibung des Schnittes folgt in einem gesonderten Post.