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MMM – Grüner Pulli SWAP 12/13 1.Teil

Immi, Rong und Ich, wir haben einen SWAP für den Herbst 2012 / 2013 geplant. 

Das erste dazu passende Kleidungsstück ist schnell fertig geworden. Heute trage ich es, genauso wie auch schon Dienstag denn das Wetter ist genau richtig für dieses wärmere Teil. Das Schnittmuster des Pullis stammt aus der aktuellen Septemberburda Nr. 106.  Es gibt da auch noch die Variante als Kleid. Der Schnitt ist toll. Nach einigen Anpassungen an meine Körperform sitzt er jetzt fast perfekt.

Die Rückenansicht ist die interessanteste. Mehr Bilder seht ihr aber in der  Schnittmusterbesprechung hier und hier bei myPatternmyfashion.

Und hier seht ihr noch mehr Me Made Mode von diesem Mittwoch.

Schnittmusterbeschreibung – grüner Pulli, Burdasyle 9/2012, Nr.106

 

Beschreibung:


Dieser Pulli besticht durch einige originelle Schnittdetails. Er hat dreiviertellange Ärmel, ist vorne sehr hoch geschlossen und hat hinten einen kleinen V-Ausschnitt. Die Ärmel sind sehr hoch geschnitten und haben auf der Schulter Abnäher. Die Brustabnäher verlaufen in einem Bogen vom Saum bis zur Brust.

Größen:
Im Heft gibt es den Mehrgrößenschnitt von 36 bis 44.
Ich habe als Basis Größe 44 genommen und an der Hüfte nach meinen Maßen erweitert.

Sieht das genähte Kleidungsstück wie auf dem Foto bzw. wie die technische Zeichnung aus?
Der Pulli sieht so aus wie ich es mir nach den Fotos vorgestellt habe.
War die Anleitung leicht zu verstehen?
Die Anleitung ist gut zu verstehen. Es ist sinnvoll die Anleitung zu benützen denn die Ärmel werden anders als üblich eingenäht und das ist sehr sehr sinnvoll.

Was möchte ich besonders bzw. überhaupt nicht an dem Schnittmuster?

Der Schnitt ist toll. Er sieht schlicht aus, hat aber doch einige interessante Details.

Verwendeter Stoff:
Ich habe Strickstoff vom Stoffstand auf dem Wochenmarkt mit etwas Wolle und viel Kunstfaser verwandt. Die genaue Zusammensetzung ist unklar. Ich habe die linken Seite des Strickstoffes als rechte genützt. Ein Strickstoff mit etwas mehr Stand wäre ganz gut gewesen.

Änderungen an dem Schnittmuster oder am Design:
Damit der Pulli passt habe ich das Schnittmuster angepasst:
Die Seitenteile wurden nach unten um jeweils 3 cm verbreitert, die Schultern um 1,5 cm schmaler gemacht und das Armloch 1,5 cm verkleinert. An der Passform der Ärmel will ich noch mal arbeiten. Hier sind noch sehr viele Falten beim Tragen. Und den V-Auschnitt im Rücken habe ich etwas entschärft. Ich will es ja im Winter tragen.

Welche Unterstützungen und Tutorials habe ich genützt:
Für die Anpassung der Schultern habe ich das Buch Fitting & Pattern Alteration von Liechty et.al. zu Rate gezogen

Würdest ich das Schnittmuster nochmals nähen?

Ja, das werde ich sehr wahrscheinlich.

Fazit:
Ich empfehle den Schnitt sehr.
Seitlich
Hinten

Vorne

Nähsommertraum

Der Sommertraum 2012 fürs Nähen ist ganz klar.

Sommerkleider für jede Gelegenheit,  unproblematisch, bequem, traumschön, in ausreichender Menge und gut zu tragen.
Ich bin auf einem guten Weg mir diesem Traum zu erfüllen.
Im Frühling habe ich zwei Kleider genäht, hierhier,  und eins vom letzten Jahr ist auch noch gut; und dann noch das blaue Kleid, dass ich hier vorstelle und das smaragdfarbene Probekleid. Mehr brauche ich diesen Sommer sicher nicht.
Das letzte Nähprojekt war das Kleid für feierliche Gelegenheiten, das Hochzeitsgastkleid. Basis für das Kleid ist Ottobre 5 / 2011, Old-school Kleid. Die dazugehörige Jacke ist mit Hilfe des Einzelschnitts Burda 8949 entstanden. Hier habe ich das blaue Kleid mit der mennegefarbenen Jacke angezogen fotografiert.  Die Farbkombination ist schwierige darzustellen. Das Orange verfälscht die anderen Farben. Rechts ein Detailfoto bei dem die Farben fast stimmen, nur das Blau ist dunkler.
Ich hatte nur 1,5 Meter vom blauen Stoff und große Mühe alle Schnittteile unterzubringen. An zwei Stellen habe ich auf speziellen Variationen zurückgegriffen. Um das Kleid so lang zu bekommen wie ich es gut finde, mußte der Saum verstürzt werden. Ich habe dazu eine zarte blaue Wäschespitze genommen. Das dafür vorgesehene Satinschrägband war zu derb. Die Rockteile passten nur sehr knapp auf den Stoff und an den Rändern fehlten einige Zentimeter.
Stoffmustersammlung
Die hatte ich vorher als Stoffmuster abgeschnitten. Jetzt läuft der Rückenschlitz des Rockes auf ungewöhnliche Weise aus.
Als richtige Überraschung hat sich das Smaragdkleid entpuppt. Rückenteil und Abnäher wurden noch mal angepasst . Dann habe ich es zu den wichtigen familiären Terminen dieses Monats, der Taufe der Enkelin und dem Essen mit dem Ehemann  zum 37. Hochzeitstag, gerne getragen. Wer hätte das von einem Probekleid gedacht.
Und ich habe jetzt einen Basiskleiderschnitt für vielfältige Variationen.

Heute ist das letzte Mal Me Made Mittwoch vor der Sommerpause bei Catherine. In der Regel lese ich nur mit und lasse mich inspirieren. Es ist aber eine gute Gelegenheit mitzumachen, auch um Catherine zu danken für die zuverlässige Organisation  und allen Teilnehmerinnen und den ganz wenigen Teilnehmern  für ihre Beteiligung. Ich profitieren sehr von dieser Organisation.
Einen schönen Sommer.

Schnittmusterbeschreibung – Burda 8949 mennigefarbene Jacke

Beschreibung:
Die neue Jacke hab ich nach

Burdastyle Einzelschnitt 8949 Kurzjacke im TrachtenstilA genäht. Es ist schlichte Kastenjacke ohne Futter und mit Wienernähten.  Sie führen hier in die Armlöcher. Weggelassen habe ich die Verschlüsse. Wenn erforderlich werde ich allenfalls unsichtbare Magnetknöpfe annähen. Ergänzt habe ich zwei breite Leistentaschen und Aufschläge an den Ärmeln. Da die Jacke ohne Futter konzipiert ist wurden die offenen Stoffkanten mit gleichfarbigem Schrägband gesichert.
Größen:
Der Mehrgrößenschnitt geht von 34 – 46. Ich habe den Schnitt auf 46 genommen  und wie immer zusätzlich  mehr Platz in der Taille geschaffen.

Sieht das genähte Kleidungsstück wie auf dem Foto bzw. wie die technische Zeichnung aus?
Das fertige Kleidungsstück entspricht ganz überwiegend dem Bild.
War die Anleitung leicht zu verstehen?
Die Anleitung war ausführlich und gut zu verstehen. Nur mit Markierungen für die Ärmel hat die Schnittdesignerin gegeizt. Die wenigen vorhandenen Zeichen haben dann auch nicht gut zum Text gepasst. Ich musste länger grübeln. Die Ärmel habe ich sowieso ganz anders eingesetzt. Informationen dazu beim Unterpunkt Tutorial.
Was möchte ich besonders bzw. überhaupt nicht an dem Schnittmuster?
Ich bin froh, dass ich die Abneigung gegen den Schnitt wegen seiner Beschreibung Kurzjacke im Trachtenstil überwunden habe. Der Schnitt ist gut. Ich werde ihn als Basisschnitt für diese Art von Jacken aufbewahren und bei Gelegenheit wieder nähen. Die Ärmel habe ich anders eingesetzt und auf  Schulterpolster verzichtet. Die Anleitung in diesem Teil war nicht gut.
Verwendeter Stoff:
Winterbaumwolle heißt der Stoff im Laden. Es ist ein dicker Baumwollstoff mit einem kleinen Anteil Elastan

Änderungen an dem Schnittmuster oder am Design:
Ich habe die Knöpfe weggelassen und Ärmelaufschläge und Leistentaschen ergänzt. Die Schultern sind auf jeder Seite um 1,5 cm verschmälert. Beim nächsten Mal werde ich die Jacke eine Nummer kleiner nähen und dafür eine FBA (Full Bust Alterations) machen um meiner Oberweite mehr Platz zu geben. Dann verschwinden auch noch die letzten Zugfalten.

Welche Unterstützungen und Tutorials habe ich genützt:

Erneut habe ich fürs Ärmeleinnähen die wunderbare Anleitung der englischen Näherin Ann Rowley verwendet.  Diese Technik verwende ich inzwischen immer wieder bei Jacken und Mänteln. Das Video von Frau Führer kenne ich schon lange. Ihre Beschreibung  fürs Nähen von Leistentaschen.
Würdest ich das Schnittmuster nochmals nähen?
Ja, der Schnitt ist jetzt mein Basisschnitt für einfache Jacken.
Fazit:
Ob sich diese Jacke im Alltag bewährt ist mir noch nicht klar. Die Farbe ist so auffällig und ungewöhnlich für mich.

Schnittmusterbeschreibung – Tweedjacke mit Schößchen Burdastyle 106 1/2011

Beschreibung:
Die kurze Jacke ist nach den Schnitt

Burdastyle Januar 2011, Nr. 106 genäht. Sie hat ein Schößchen und kleine Taschen in der Taille. Es gibt einen interessanten und auch anspruchsvollen Verlauf der Naht an den Schultern. 
Größen:
Der Mehrgrößenschnitt geht von 36 – 44. Ich habe den Schnitt auf 46 vergrößert und zusätzlich noch mehr Platz in der Taille geschaffen.

Sieht das genähte Kleidungsstück wie auf dem Foto bzw. wie die technische Zeichnung aus?
Das fertige Kleidungsstück entspricht dem auf dem Bild.

War die Anleitung leicht zu verstehen?
Ich fand die Anleitung gut zu verstehen. Beim Nähen habe ich mit aber zusätzlich Unterstützung im Internet gesucht.
Was möchte ich besonders bzw. überhaupt nicht an dem Schnittmuster?
Ich mag den Schnitt sehr.
Verwendeter Stoff:
Der Stoff besteht im wesentlichen aus beiger und dunkelbrauner Wolle, im Fischgrät verwebt. Die vielfarbigen Sprenkel erlauben die Kombination mit sehr vielen Farben. Es war ein kleines Reststück und ich hatte Mühe beim Zuschneiden. Ganz knapp hat es gelangt. 
Änderungen an dem Schnittmuster oder am Design:

Außer der Größenanpassung habe ich kaum Veränderungen am Design vorgenommen. Erstmalig habe ich die Druckknöpfe bezogen, beim unteren habe ich absichtlich in den Stoff des  Futters verwendet. Und auch zum ersten Mal habe ich eine Paspel eingenäht.

Welche Unterstützungen und Tutorials habe ich genützt:

Für Paspel und Größenänderung habe ich meine Nähbücher genützt. Fürs Nähen der Jacke habe ich eine wunderbare Anleitung der englischen Näherin Ann Rowley gefunden. Insbesondere die Fotodokumentation (110 Fotos) hat mir sehr geholfen. Bestimmte Techniken, insbesondere wie Ärmel eingenäht werden, habe ich dort zum ersten Mal gesehen und seit dem häufig verwendet.
Würdest ich das Schnittmuster nochmals nähen?
Ja, wenn sich der Bedarf zeigt.
Fazit:
Die Jacke hat sich sehr bewährt. Ich trage sie gerne.