Archiv der Kategorie: Hose

Finnische Schnitte im Muensterland genaeht

Ich bin  früh auf dem Weg wieder zurück ins Münsterland, wo am Wochenende mit Nähfreundinnen auch finnische Schnitte genäht wurden. Eins meiner neuen Teile trage ich heute: Stella von Named aus der neuen Kollektion. Ich habe einen ganz dünnen Viscosestoff dafür genützt. Sehr bequem. Und der Schnitt ist klasse. Die Schnittbeschreibung folgt am Wochenende.

Die Leinenhose dazu ist aus 2013 und schon ziemlich verwaschen. Es gibt sie in Schwarz, Lila und Rot und als Winterhosen auch gefüttert. Es ist der Nachbau einer Kaufhose und immer noch aktuell. Hier habe ich einige Schritte dokumentiert.

Meine Mutter braucht Unterstützung bei der Bewirtung ihrer Schwestern und Cousinen. 8 Frauen zwischen 70 und 90 Jahre haben ihr Leben lang hart gearbeitet und in der Freizeit, zur Erholung, gehandarbeitet. Da bin ich als „junge“ Frau in selbstgenähter Kleidung angemessen gekleidet.

Heute beim MMMittwoch gibt es ganz viele selbstgenähte Sachen. Schaut mal. Ich werde erst am Wochenende zu einer ausführlichen Runde Zeit haben.

 

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MMM – Fruehlingserwachen

Beim MMMittwoch ist  heute ein Motto ausgerufen worden.

Frühlingserwachen, das ist wenn ich am Morgen ein neues, sommerliches Dessousset (hier über das Färben des Stoffes berichtet) aus dünnem durchsichtigen Lingerietüll anziehe

und aus dem obersten Fach ein Sommertshirt krame aber dann doch eine warme Jacke darüber ziehe. Die Jeans ist eine neue schwarze Ginger.

Zoe organisiert übrigens zum achten Mal  den Me Made May. Informationen hier. Ich mach mit.

Eine schöne Frühlingswoche für euch.

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MMM – #Pussyhatprojekt

Weltfrauentag 2017

Ich trage heute:


Pussyhat (Links dazu hier, hier, hier ),
Geburtstagsburdamonatsjacke,
Gingerjeans in schwarz,
gestricktes Tuch Vertices Unite von Westnits.
und darunter allerlei nicht sichtbares aber selbstgemachtes.

Einen schönen Frauentag
Mema

Ach und schaut euch hier die Ohrenmützen (nach BürofürschöneDinge) und die weitere selbstgemachte Kleidung an. Es lohnt sich.

MMM – Eine Jeans wie eine Trainingshose

Kleidung kaufen hat auch Vorteile. Ich probiere an und entscheide auf der Stelle ob ich sie kaufe oder nicht. Beim Selbernähen braucht es eine Weile bis ich beurteilen kann wie sich das neue Kleidungsstück „von innen“ anfühlt. Diese Hose wäre mir zu weich und elastisch gewesen, ich hätte sie nicht genommen. Fühlt sich mehr wie eine Trainingshose an. Aber jetzt, nach einem Abend Probetragen auf den Sofa – so eine bequeme Hose ist schon sehr praktisch. Und für die langen Autofahrten auch nicht schlecht.

Diese neue Jeans ist das erste Stück der Urlaubsgarderobe das  „Das grüne Band in Europa – vom Schwarzen Meer bis zum Nordmeer, dritter Abschnitt“. Es geht über Tschechien und Polen nach Königsberg, durch die drei baltischen Länder und dann mit der Fähre zurück nach Kiel und dann nach Bielefeld. Direkt nach Ostern geht es los. Wie zuvor kombiniere ich neu genähte Kleidungsstücke mit solchen aus den beiden Vorjahren (hier und hier gezeigt) und möglichst wenig Gekauftem. Heute trage ich die Hose mit einem Shirt und der Jacke Harper von StyleArc.  Beide gehören zur vorjährigen Reisegarderobe und kommen auch dieses Jahr wieder mit.

Der Stoff ist vom Schrottplatz der Stoffe in Münster, für Jeansstoffe eine großartige Quelle. Dieses Stück war nur 1,30 breit und war 1,70 lang. ich musste hinten an der Hosenspitze, im „Zwickel“, ein Stück Stoff annähen damit Vorder- und Rückenteil passten. Der Stoff hat mir sehr gefallen weil die Schussfäden, anders als bei den meisten Jeansstoffen, hellbraun sind. Das gibt den Jeansblau eine besondere Note. Und passt sehr gut zur diesjährigen Farbpalette der Urlaubskleidung.

Übersehen hatte ich die große Elastanbeimischung. Ich hoffe jetzt, daß der Stoff gute Rücksprungsqualität hat und die Hose nicht zu sehr beult. Die Hose hat zwei kleine Markierungen an denen ich das ausmessen kann. Hier habe ich das auch schon mal gezeigt.

Experimentiert habe ich mit einer anderen Verarbeitung der Seitennähte. Wenn Hosen beim Tragen immer weiter werden, nähe ich die Seiten gerne noch etwas nach. Hier habe ich das gleich so vorbereitet, daß der Taillenbund auf jeder Seite schon eine Naht hat und die Seitennähte auch noch nicht abgesteppt sind. Ich muss die Seiten so nur auftrennen und etwas enger nähen. Eine schnelle Anpassung also. Diese Variante ist auch ideal wenn eine Diät geplant wird aber trotzdem eine neue Hose notwendig ist. Auch Zunehmen in bestimmtem Umfang erlaubt die Hose dann, wenn eine ordentliche Nahtzugabe  eingeplant wurde.

Der Schnitt ist der an meine Figur angepasste Ginger von Closed Case.

Beim heutigen MMM verabschiedet sich wieder ein Teammitglied. Meike hat extra neue Kleidung für diesen Anlass genäht. Well done! Tschüß Meike, machs gut. Es ist kein wirklicher Abschied, ehr eine Veränderung, du bleibst uns ja in vielfältiger anderer Weise erhalten. Danke für deine Arbeit.

MMM – Genaehtes und gekauftes

In dieser längeren Nähphase seit Beginn  meines Ruhestandes habe ich so viel genäht, dass ich jeden Tag „eigenproduziertes“ anziehen kann. Aber da ist auch noch das Gekaufte. Kleidung die passt, mir gefällt und auch von guter Qualität ist. In den letzten Jahren habe ich sie überwiegend ignoriert. Vermutlich war ich so stolz auf meine wachsenden Fähigkeiten. Jetzt werde ich wieder mehr mischen, altes Gekauftes mit neuerem Selbstgemachten. Heute trage ich die selbstgenähte Lola Pant, eine Hose mit Gummizug. Sehr bequem.

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Und durch die Stoffwahl durchaus akzeptabel in der Öffentlichkeit. Ich habe sie sogar schon im Theater angezogen.

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Die Bluse darüber habe ich im Frühjahr auf der Balkanreise in Belgrad gekauft. Obwohl  ich (wie beschrieben) fast nur selbstgenähtes auf die Reise mitgenommen habe und gut klar gekommen bin, wollte in Serbien bei heißem Wetter eine weiße Bluse.

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Gleich drei Stück habe ich für ganz wenig Geld erstanden. Alle haben kleine Probleme. Diese rutscht mir von den Schultern nach hinten und die Schultern sind auch zu breit. Bei dem warmen Wetter auf dem Balkan und auch hier jetzt, ist sie aber wunderbar leicht und kühl. Gegen das „Schulternrutschen“ werde ich noch BH Träger Halter anbringen. Das hilft. Die Bluse ist ganz dünn und etwas transparent. Bei diesem Wetter trage ich darunter nur einen weißen BH. Frisch genäht! Bei dem heißen Wetter wollte ich noch ganz dünne weiße Unterwäsche aus Tüllspitze und Mikrofaser.

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Es gibt diese Sets schon in rot und schwarz, weiß fehlte noch. Die bewährten Dessousschnitte Pin up Girls von Johnson Classic und Shelley und der Slipschnitt DL21 Makebra sind angepasst, das Nähen geht ganz schnell.

Und so sah das eben vor dem Einkauf aus.

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Heute schreibt Monika, dass sie das MMM-Team verläßt. Ihre Begründung kann ich gut nachvollziehen. Der MMM braucht viel Aufmerksamkeit. Und die Tätigkeit ist Hobby.

Monika, du warst eine sehr sichtbares und präsentes Mitglied des Teams. Danke für deine Arbeit. Und ich finde es wunderbar, dass du weiter mitmachst. Wenn du plötzlich ganz aus der Nähszene verschwinden würdest, dass würde ich sehr bedauern.