Archiv der Kategorie: MMM

Neue Form fĂŒr Jeans – Barrel leg trousers

Ich habe mit einem neuen Jeansschnitt experimentiert und dazu drei Reststoffe aus dem Schrank verarbeitet. Es gibt die Hose in rot, grau und grĂŒn.

Da die Hosenbeine sich aus jeweils 4 Schnittmusterteilen zusammensetzen, sind auch Reststoffe mit komischen Formaten brauchbar gewesen

Heute, beim FrĂŒhstĂŒck mit den Rentnerinnenfreundinen, trage ich die grĂŒne Hose mit einer sehr schönen, alten Bluse von DP.

Der Hosenschnitt ist Vinton Pants von Cashmerette und hinter einer Bezahlschranke zu erwerben. Vorher muss man Mitglied werden. Hier auf Instagram lassen sich aber verschiedene Fassungen besichtigen. FĂŒr mich hat sich der Kauf gelohnt. Nur einzelen Designelemente wie Taschenklappen und Tasche auf der Pobacke habe ich weggelassen. Sonst hat sie fast perfekt gepasst.

Und sie ist unglaublich bequem weil sie so weit geschnitten ist und im RĂŒcken einen Gummizug hat. Die Hosenbeine am Knöchel sind wiederum eng, ich brauche kein Gummiband als Hosenschutz beim Fahrradfahren. Das schĂ€tze ich sehr.

Ich verlinke zum MeMadeMittwoch im September 2025 und bin froh, dass das Organisationsteam den Link jetzt fĂŒr 2 Tage offen lĂ€ĂŸt. Gestern hĂ€tte ich es nicht geschaft.
Schönen Restsommer fĂŒr euch alle.

V 2024, Kleid Blasco von R.Comey am Mittwoch

MeMadeMittwochApril 25, der Laufsteg fĂŒr NĂ€herinnen! Jetzt auch auf Instagram.

Dieses aufwÀndige Sommerkleid hat mich fast ein Jahr beschÀftigt und jetzt stelle ich es vor.
Angefangen habe ich es letzten Sommer 2024 bei einem NĂ€htreffen im Ferienhaus. Als es um die „Verheiratung“ von Ober- und Unterteil ging, war das NĂ€hwochenende zuende und meine Geduld aufgebraucht. Flutschiger Stoff, unhandliche Schnittteile, komplizierter Schnitt und meine NachlĂ€ssigkeit bei den NĂ€hzeichen hatten dazu gefĂŒhrt und ein leiser Zweifel an diesem Kleid ĂŒberhaupt.



Ich habe das unfertige Kleid ĂŒber die Kleiderpuppe gehĂ€ngt und den Winter ĂŒber hilflose Versuche unternommen das Werk zu beenden. Die ersten warmen Tage 2025 haben mich dann motiviert endlich fertig zu nĂ€hen.

Auf den Fotos lĂ€ĂŸt sich der Schnitt kaum erkennen. Hier habe ich die Schnittmusterbeschreibung veröffentlicht und im folgenden gibt es ein paar Detailfotos.

Hier wiederhole ich noch mal, was ich schon dort geschrieben habe:

Ich bin mir nicht sicher ob das Kleid sich bewĂ€hren wird. Es trĂ€gt sich ganz angenehm und wird auch bei warmen Wetter luftig um mich rum fließen. Die lose SchĂ€rpe vorne ist gewöhnungsbedĂŒrftig und ob ich schon die richtige LĂ€nge fĂŒr meine GrĂ¶ĂŸe gewĂ€hlt habe, das weiß ich auch noch nicht. Das Kleid besteht aus mĂ€chtig viel Stoff und es sieht auch so aus. Die Zeit wird zeigen welchen Patz es bekommt.

Jetzt bin gespannt was beim MMM im April 25 vorgestellt wird. Einen schönen FrĂŒhlingsanfang fĂŒr euch.

Fake Jumpsuit

Memademittwoch im Mai 23 und ich zeige meine neuen und schon erprobten KleidungsstĂŒcke.

Die Liebe zu den Einteiligen kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe seit vielen Jahren einen roten „Blaumann“, einen Overall fĂŒr die dreckigen Arbeiten bei Umbau und Renovierung. Bei der Arbeit ist er praktisch, auf der Toilette, in den Pausen, wenn es warm ist usw. mag ich ihn nicht.

Ein solches KleidungsstĂŒck selber zu nĂ€hen hat mich deshalb nie gereizt obwohl ich einige Schnittmuster ganz interessant finde. Ein zweiteiliger Anzug ist eine gute Idee, gleicht er doch die Nachteile aus und hat darĂŒber hinaus noch weitere VorzĂŒge.

So ein Teil habe ich im letzten Monat genĂ€ht und auf bewĂ€hrte Schnittmuster zurĂŒckgegriffen. Das Hosenteil heißt Calderpants und das Oberteil ist das Top von Vogue 1247.

letzte Woche war ich 4 Tage auf der Buchmesse in Leipzig. Eine gute Gelegenheit den Anzug und seine Einzelteile ausfĂŒhrlich zu testen. Ich habe noch eine schwarze Hose (Sasha Trousers), ein schwarzes Top (eigener Schnitt) und zwei Harperjacken in rot und schwarz mitgenommen und dann alles so kombiniert wie es mir gerade in den Sinn kam. Das hat hervorragend funktioniert und mein Koffer war ziemlich leer.

Auf der Buchmesse habe ich keine Fotos gemacht aber eben noch mal die Kombinationen angezogen und fotografiert.

UrsprĂŒnglich habe ich den Stoff gekauft weil ich passendes fĂŒr mein neues Jacket nĂ€hen wollte. Auch das hat geklappt:

Mit diesem Jumpsuit bin ich gut gerĂŒstet fĂŒr verschiedenen Gelegenheiten des Sommers.

Rock Burda 9/2022 104 -Stapelverhinderung

Die monatlichen Posts werden offensichtlich zu einer Serie. Stapelreduzierung 1 und Stapelreduzierung 2 mit der BefĂŒrchtung, dass sich ein neuer Stapel aufbaut und im November 22 zum MeMadeMittwoch geht jetzt es um die Verhinderung eines neuen Berges. FĂŒr alle drei Stoffe

habe ich nun einen Plan und der obere Stoff ist schon zu einem Rock geworden. In der Septemberausgabe 2022 hat Burda einen „super easy“ Rockschnitt veröffentlicht. Der hat mir gut gefallen. Und er passt perfekt zu den meisten T-Shirts vom Sommer. Und zu meiner Faldajacke von 10/2016.


Der mittlere Stoff könnte ein neues Postbotenkleid werden. Das blaue ist nÀmlich leider den Motten zum Opfer gefallen. Das Kleid nÀht sich schnell und hier hadere ich nur mit der auffÀlligen Farbe. Aus dem geschenkten Walk werde ich eine weitere Jacke nÀhen. Hier fÀllt mir jeden Tag ein neuer Schnitt ein. Mal sehn was es wird.

Der Rock wird in der Burda als „super easy“ beschrieben. Das ist er auch. Ich habe allerdings noch ein Futter hinzugefĂŒgt. Der Wollrock sitzt dann besser.
Der Schnitt ist ein gut durchdachter Wickelrock in A-Form. Vorne gehen die beiden Teile weit ĂŒbereinander; die untere Bahn reicht bis zur Seitennaht. Mit unbeabsichtigtem Aufspringen sollte es keine Probleme geben. Ich habe den Schnitt ĂŒbrigens um zwei GrĂ¶ĂŸen vergrĂ¶ĂŸert. Er geht nur bis 44. Das war aber kein Problem. Anleitungen dazu gibt es an unterschiedlichen Stellen.

Die SĂ€ume habe ich mit der Hand genĂ€ht denn ich wollte keine sichtbare NĂ€hmaschinennaht. Wo immer es sinnvoll war habe ich das Futter mit eingefaßt. Bei der vorderen Bahn geht das Futter nur bis zur vorderen Mitte damit es nicht rauslugt.

Nachhaltiges im Hochsommer

Nachhaltig ist Kleidung auch immer dann, wenn sie oft getragen wird und lange hĂ€lt. Mein KĂ€ferkleid gehört ganz ohne Zweifel dazu. Gerade habe ich hier nachgeschaut, im August 2012 habe ich es genĂ€ht und es hat mich seitdem zuverlĂ€ssig durch die besonders heißen Sommertage der letzten 10 Jahre begleitet.

Das australische StoffgeschÀft Tessuti verkauft ein kleines, feines Sortiment von Schnittmustern. Ich mag sie und habe manche davon erfolgreich ausprobiert. Dies ist das Lily Linen Dress.


KĂ€ferkleid heißt es, weil ich als Verzierung ein kleines StĂŒck Band mit einem KĂ€fer angenĂ€ht habe; in der Wuppertaler Bandweberei Kafka ist es das Band noch zu kaufen. Die neuen Besitzer haben das Sortiment offensichtllich erhalten.


Der zarte Viskosestoff mit Karo stammt auch einem textilen Rummelladen in meiner Heimat, war da schon ein Überbleibsel irgendeiner Produktion (der Nutzen von solchen Deadstock Fabrics kann auch kritisch gesehen werden.) und ich habe den ganzen Ballen fĂŒr wenig Geld gekauft. EInige Meter sind noch vorhanden und ich plane gerade einem Teil des Reststoffes ein Sommerhemd zu nĂ€hen.

Einen weiteren schönen Sommer fĂŒr euch. Ich freu mich auf die monatliche Tour durch die Blogs und InstagramprĂ€sentationen des MeMadeMittwoch im August.