Archiv der Kategorie: Schnittmusterbeschreibung

Pussyhat auf meine Art – Stricken

„Pussyhat“, ist das neue Symbol der Frauenbewegung, besser eines Teils der Frauenbewegung. Pussyhat, das ist eine hässliche, gestrickte oder genähte pink oder rosafarbene Mütze mit zwei angedeuteten Ohren.

Getragen wurde sie zunächst von vielen Frauen bei den Märschen für Frauenrechte und gegen den frisch gewählten amerikanischen Präsidenten Trump am Tag nach seiner  Amtseinführung in Amerika und vielen euröpäischen Städten. Zum Weltfrauentag am 8. März 2017 sind die Frauen aufgerufen Pussyhats zu tragen. Von den Grünen kommt die Idee deutschlandweit den männlichen Figuren auf Denkmälern Pussyhats aufzusetzten. Und natürlich werden alle Aktionen über die sozialen Netzwerke veröffentlicht.

Mein Pussyhat ist aus dicker Wolle (Colmo 100% von Lana Grossa, Lauflänge120m/ 50g) gestrickt und von zwei Seiten zu tragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Bündchen ist mit 5er Nadeln, der Rest mit Nadelstärke 7 folgendermaßen gestrickt:

  • 88 Maschen plus eine Randmasche aufschlagen
  • 12 Reihen Bündchen, eins rechts, eins links, Nadelstärke 5.
  • 2 Reihen rechts als „Knickmarkierung“ , Nadelstärke 7
  • 12 Reihen Fischgrätmuster
  • 40 Reihen Rippmuster
    Hinreihe: 3 rechte Maschen, eine Masche abheben
    Rückreihe: 3 rechte Maschen, vorher abgehobene Masche jetzt links abstricken
  • zusammennähen, fertig.

Steeks aufschneiden und fertig – Knit Along – Fair Isle Orkney Jacke – 5

Der Knit Along Fair Isle  auf dem Blog von Stella endet heute  oder gibt  es einen kleinen Nachschlag? Könnte schon sein.

Ich bin fertig geworden.
Dies ist mein Geschenk zum heutigen Geburtstag  an mich selbst

 

Strickjacke Orkney in Fair Isles Technik aus Woll/Alpaka/Viskose in 13 Farben. Gestrickt mit Nadelstärke 3,5.

 

An meinem Geburtstag ist es in der Regel kalt, häufig frostig und oft noch tiefer Winter. Diese warme Jacke ist wunderbar geeignet für solches Wetter. Sie passt, ist gemütlich und ich bin ganz fröhlich und stolz, dass sie gelungen ist. Ohne Stella hätte ich dieses Schnittmuster nicht in Betracht gezogen. Sie hat es, ich glaube über Twitter, im letzten Sommer verbreitet und wir haben einen Knit Along verabredet. Mich hat die Neugierde getrieben. Strickmuster langweilen mich schnell, wenn sich Arbeitsgänge immer wiederholen. Bei dieser Strickjacke wiederholen sich die Muster nicht so oft.

Ich habe mich keine Minute gelangweit. Schwierige Passagen mit langen Rapporten, z.B. wenn Sterne zu stricken waren und es sogar 3 Farben in einer Reihe gab, wurden von einfachen, fast rythmischen Farbwechseln abgelöst.

Die Designerin des Strickmusters, Marie Wallin hat eine Vielzahl von wunderbaren Entwürfen für Stricksachen veröffentlicht. Der Hauptteil ihrer Entwürfe wird über die englische Wollfirma Rowan vermarktet. Das Schnittmuster Orkney ist erstmals im Firmenmagazin für den Winter 2012 veröffentlicht worden. Ich habe mit der Originalwolle gestrickt und mich, bis auf wenige Ausnahmen, auch an das vorgeschlagene Farbschema gehalten.

Meine Wolle, die Felted Tweed (Merinowolle 50%, Alpaka 25% und Viskose 25%), wird für Rowan in Italien hergestellt. Coats Crafts (zu der so bekannte Marken wie  Schachmeyer und Opti gehörten) kaufte 1996 Rowan und verkaufte sie 2015 an Aurelius. Auch bei Handarbeitsprodukten hat also die Konzentration auf wenige große Firmen eingesetzt. Desillusionierend ist das.

Richtig neu war für mich die Arbeit mit Steeks. Hier habe ich darüber schon berichtet. Es hat gut geklappt. Bei Farbmustern ist Rundstricken für mich um vieles einfacher. Die Halsausschnitte, die Jackenöffnung und die Armlöchern werden später aufgeschnitten. Übergangsweise werden einige Maschen aufgenommen (Steeks) die später helfen die Nähte zu sichern. Nur die Bündchen habe ich flach und nicht in Runden gestrickt. Nachdem ich mit dem Stricken fertig war, sahen die Teile sehr unförmig aus.

Beide Ärmel wurden gemeinsam in einem Stück   mit zwei Steeks gestrickt.  Gesichert habe ich das Strickwerk vor dem Aufschneiden mit Häkelreihen.

Vorder- und Rückenteil wurden auch zusammengestrickt. Selbst die Armausschnitte und den Halsausschnitt habe ich mit Steeks gearbeitet. Es wurden jeweils 6 Maschen zusätzlich aufgenommen und diese Maschen habe ich im Schachbrettmuster gestrickt. Später werden sie wie Nahtzugaben behandelt und eingeschlagen.

 

Damit die vielen Wollfäden, die beim Farbwechsel entstanden waren, beim Abnähen nicht unkontrolliert herumeiern, habe ich sie zunächst auf der einen und dann auf der anderen Seite mit transparentem Klebefilm fixiert. Nach den Aufschneiden der Steeks konnte ich die Fäden einfach abschneiden denn sie waren ja nach den Nähten (bzw. durch das Häkeln) gesichert. Nach dem Aufschneiden der Steeks hatte ich dann endlich wieder ein normales Kleidungsstück. Und nach provisorischem Heften habe ich die Jacke erstmals anprobiert. Meine Maschenprobe und die Berechnungen haben funktioniert. Die Jacke passt perfekt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die etwas weniger schönen Vorderkanten und den Halsausschnitt habe ich mit Wolltresse versäubert. Das stabilisiert gleichzeitig auch die Knopfleiste. Mir gefällt das schlichte Design des Muster und so habe ich nur Druckknöpfe angenäht.

 

 

 

 

 

 

 

Die Jacke ist unerwartet variabel zu tragen. Mit Jeans, ganz lässig, sowieso, aber sie passt auch gut zu meinen konservativen engen Röcken aus Tweed und über einfarbige Jerseykleider.

Beim MMM wird sie also noch oft auftauchen. Ich werde sehn.

Danke Stella für die Anregung und die Arbeit mit dem Knit Along. Mir war es eine Freude. Hier seht ihr die anderen Beiträge.

Knit Along 4. Treffen
Knit along 3. Treffen
Knit Along 2. Treffen
Knit Along 1. Treffen
Ankündigung Knit Along

Memas Knit Along Teil 1
Memas Knit Along Teil 2
Memas Knit Along Teil  3
Memas Knit Along Teil 4

Schnittmusterbeschreibung – Isla Trench Coat von Named

Ich wünsche mir schon seit langer Zeit einen Trenchcoat, dieses klassische Kleidungsstück für alle Fälle. Erst jetzt traue ich meinen Nähkentnissen so weit, das ich das angegangen bin. Und nachdem auf dem Nähtreffen AnNÄHerung 2016 mehrere Isla Trenchcoats von Named erfolgreich entstanden sind, hatte ich auch genügend Rückhalt für Fragen.

Anleitung:
Wie schon beim Mantelkleid formuliert: Ich habe in der englischen Anleitung keine Fehler gefunden. Sie hat mich geradewegs durch den Nähprozess geleitet. Die Anleitungen der Firma gefallen mir sehr denn es gibt wesentliche Informationen gleich zu Anfang in cm und inc.:
Maße auf denen die zu wählende Kleidergröße beruht,
Maße des fertigen Kleidungsstücks
Wesentliche Nähschritte sind mit Zeichnungen illustriert.

 

Verwendeter Stoff:
Mein Stoff ist ein echter Glücksgriff. Stoffe.de hatte vor einiger Zeit eine große Partie Baumwollgabadine mit etwas Elastan und auch gute gestreifte Futterstoffe für wirklich wenig Geld. Die Stoffe ließen sich hervorragend verabeiten und auch einigermaßen gut bügeln. Die vielen Hornknöpfe waren das teuerste am Mantel. Insgesamt habe ich weniger als 100€ ausgegeben. Wirklich ein preiswertes Teil.

Größen:
In das Größenschema der Firma passe ich gut rein.  Genäht habe ich EUR Größe 46. Man findet die Größen auf der Internetseite zur Orientierung.

Verarbeitungshinweise:
Den Mantel konnte ich schon bei den Bielefelder Näherinnen probetragen und so über notwendige Längenanpassungen entscheiden.  So habe ich kaum Anpassungen vornehmen müssen. Die werkseitige Bequemlichkeitszugabe bei der größten Größe hat mir gereicht. Allerdings wurde der Mantel schon im Schnitt um 20 cm gekürzt. Ich bin deutlich kleiner als das Modell der Firma. Merkwürdigerweise sind die Ärmel originallang geblieben und passten trotzdem genau. Die Festlegung der Stellen für Knopflöcher und Knöpfe habe ich erst nach der Ferstigstellung des Mantels gemacht.  Bei so massiven Kürzungen ist das notwendig denn die Knopfleiste kann leicht aus der Balance geraten. Und ich habe die Knöpfe mit Gegenknöpfen angenäht und auch ein inneres Knopfloch für besseren Halt des Revers gearbeitet.

Die dekorativen Absteppungen der Kanten sind mir nur mittelmäßig gelungen. So deutlich seht man daran das „Selbstgenähte“. Das liegt an der dringend notwendigen Wartung meiner Nähmaschine aber auch an meiner mangelnden Kenntnis. Ich sehe an den Fotos, dass ich auch den Saum noch mal nacharbeiten muss. Und die Taschenklappen werde ich noch mal neu annähen. Da sehe ich Zugfalten.

Bein nächsten Mal würde ich noch Innentaschen einarbeiten. Das ist so im Schnitt nicht vorgesehen.

 

Fazit:
Der Mantel ist wunderbar. Bequem, variabel einsetzbar und hoffentlich lange haltbar. Bis auf die kleinen Ungenauigkeiten beim Nähen ist er auch ganz gut gelungen.

 

 

Schnittmusterbeschreibung – Pilvi Coat Dress / Named Pattern

Ein Mantelkleid steht schon lange auf meiner Wunschliste. Länger habe ich mit dem Coat Dress von Gretchen Hirsch geliebäugelt, der weite Rock hat mich zögern lassen. Der Named Coat Dress ist gerade geschnitten und für Strickstoff gedacht. Das gab dann den Ausschlag.
Der Schnitt hat Prinzessnähte die zur Schulter gehen, einen Reverskragen,  keine Taillennaht, ist doppelreihig geknöpft, hat zwei große aufgesetzte Taschen und einen Stoffgürtel. Und das Keid ist ungefüttert.

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Anleitung:
Ich habe in der englischen Anleitung keine Fehler gefunden. Sie hat mich geradewegs durch den Nähprozess geleitet. Die Anleitungen der Firma gefallen mir sehr denn es gibt wesentliche Informationen gleich zu Anfang in cm und inc.:
Maße auf denen die zu wählende Kleidergröße beruht,
Maße des fertigen Kleidungsstücks
Wesentliche Nähschritte sind mit Zeichnungen illustriert.
Auch wenn ich nicht alles so mache wie vorgeschlagen so nütze ich die Anleitungen doch immer mal wieder.

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Verwendeter Stoff:
Ich habe einen wunderbaren festen Bauwolljersey ( Bio Interlock (360 g/m²) aus aus 99% Bio Baumwolle und 1% Elasthan – 155 cm, GOTS zertifiziert – Schwarz)  bei Lebensbekleidung gefunden Er ist wie gemacht für dieses Kleid und meine Wünsche. Aus meiner Knopfkiste sind die flachen schwarzen Knöpfe.

Größen:
In das Größenschema der Firma passe ich gut rein. Nur etwas mehr Platz über der Brust ist nötig. Genäht habe ich EUR Größe 48. Man findet die Größen auf der Internetseite zur Orientierung.

Verarbeitungshinweise:
Über der Brust habe ich gleich im Schnitt zur Sicherheit 4 cm zugegeben, sonst habe ich zugeschnitten wie das Schnittmuster es vorgibt. Dann wurde die Hülle ohne Belege und Kragen mit einem großen Nähmaschinenstich zusammengeheftet. Nach der Anprobe habe ich die Schultern um 1,5 cm schmaler gemacht. Die Anpassungen habe ich gleich auf das Papierschnittmuster übertragen. Es wird sicher noch ein nächstes Mal geben.

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! Regelrecht ist diese Anpassung nicht. Erst sollte die im Schnittmuster enthaltene Nahtzugabe angezeichnet und abgetragen werden. Für meine Zweck und bei Jerseystoff hat diese Überfliegermethode aber gut funktioniert.

Belege und Kragen haben eine leichte Bügeleinlage bekommen. Bei der Oberseite der Taschen habe ich mir besondere Mühe gegeben und sie doppelt verstärkt. Ich wollte einen straffen Sitz, der auch bei Gebrauch nicht ausleiert. Das scheint gelungen zu sein.

Nach einigen Probenähten habe ich mich dafür entschieden, das ganze Kleid mit der Overlock zu nähen. Der Stoff ist dicker und ich wollte keine dicken Nähte. In kauf genommen habe ich dafür, dass die Nähte an einigen Stellen dezent wellig sind. Alle Säume sind auch mit der Overlock versäubert, einmal umgeschlagen und mit Hexenstich gesichert. Das ist bei den Weihnachtskleidern 2016 gerade groß in Mode und für diese Stoffe auch wirklich die erste Wahl.

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Meine Nähmaschine näht gerade keine guten Knopflöcher und bei Jersey ist das sowiso immer so eine Sache. Ich habe also dicke Druckknöpfe genommen. Eine gute Wahl. Es funktioniert toll.

Nach einer weiteren Anprobe habe ich mich für nur 6 statt, wie vorgeschlagen, 8 Knöpfe entschieden und auch die Stellen an denen sie angenäht wurden habe ich vor dem Spiegel überprüft.

Die Länge ist noch so wie vorgesehen. Ich bin nur 1,62 cm groß, die Musterfigur von Named ist aber 175 cm. Kürzen geht immer, im Moment gefälllt mir die „Mittewadenlänge“ ganz gut.

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Fazit:
Das Kleid die ist ja Ersatz für das nicht fertig gewordene Weihnachtskleid 2006. Mir scheint, es ist kein Ersatz, sondern ein wunderbares, sehr flexibel einsetzbares Kleidungsstück. Ich werde es als Mantel / Jacke, edel gestylt im Theater und auch rustikaler, mit Rolli drunter, ausprobieren. Ich denke es wird das alles mitmachen. Sybille hat völlig recht, das Kleid ist ein bisschen spießig und das macht es so variabel.

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Schnittmusterbeschreibung – Kimonokleid Stokx / Crafteln

Auf die Veröffentlichung dieses Kleiderschnitts habe ich mich gefreut. Seit 2013 zeigt Meike von Crafteln immer mal wieder ihre Kleider nach dem Schnitt von Stokx. Jetzt konnte ich ihn in ihrem neuen Shop kaufen. Das Kleid gehört zu den interessanter geschnittenen Stücken. Es hat Prinzessnähte die in die Armlöcher gehen, eingesetzte Ärmeln, einen kleinen Schalkragen, keine Taillennähte, einen A-linien  Rock, Nahttaschen und ist ganz durchgeknöpft. Rücken und seitliche Teile sind im queren Fadenlauf geschnitten und bringen so mehr Bequemlichkeit. Den Schnitt gibt es als Kleid und als eine Art lange Tunika/Bluse mit runden Säumen. Beide unterscheiden sich nur in der Länge und Form der Säume. Ich habe die Kleiderlänge gewählt.

Warum das Kleid allerdings Kimonokleid genannt wurde, erschließt sich mir nicht. Es ist ein intessant geschnittenes Hemdblusenkleid.

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Anleitung:
Gleich zu Anfang: Es gibt zwei sehr unübliche Faktoren. Die beiden vorderen Schnittmusterteile (sie gehen vom Kragen, über den Nacken hinweg bis zum unten zum Saum) werden hier in einem  ganz langen Stück zugeschnitten. Und die Einlage die den Kragen und die Kopf-(loch-) leisten stabilisiert werden auf die rechte Seite gebügelt denn die Knopfleiste wird dann nach vorne umgeschlagen. Beides hat besondere Anforderungen an die Stoffauswahl. Die „linke“ Seite des Stoffes ist so vorne über die ganze Länge des Kleides sichtbar. Sie muss also auch gefallen. Und ein gemusterter Stoff der nur eine Richtung hat, kommt nicht in Betracht.  Pfauen auf einem Stoff würden nämlich  z.B. auf der einen Seite auf dem Kopf stehen. Das wird alles erläutert, kann aber leicht übersehen werden.

Die deutsche Nähanleitung ist ausführlich und mit Grafiken illustriert. Manche Nähschritte sind nicht so üblich, deshalb ist das sehr sinnvoll. Insbesondere die Versäuberung der Schulternaht und des Nackens war für mich ungewohnt und ich habe die Anleitung mehrfach gelesen bis sich mir der Weg erschlossen hat. Im Schnitt ist 1 cm Nahtzugabe eingezeichnet.

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Verwendeter Stoff:
Mein Stoff hat ein regelmäßiges Karo. Ich habe ihn auf einem der Holl. Stoffmärkte gekauft und kenne die Zusammensetzung nicht genau. Er fühlt sich wie Leinen/Baumwolle an, beim Verbrennen riecht er auch so und er hat sicher etwas Elastan. Und er kräuselt sich etwas, muss also nie gebügelt werden.

Größen:
Crafteln verkauft den Schnitt  Online, zum Ausdrucken und als Din A0 Plotterdatei. Es gibt drei verschiede Größengruppen mit Mehrgrößenschnitten. Die Größen decken mit 0 (80 cm Brustumfang) bis 11 (143 cm Brustumfang) eine sehr breite Palette ab.

Verarbeitungshinweise:
Ich war mich nicht sicher was die Passform angeht. Also habe ich die Schnittteile zuerst nur geheftet anprobiert. Fast alles hat gut gepasst. Auch der Brustpunkt saß perfekt.  Nur der Rücken hat mir einige Mühe bereitet. Er war sehr breit. In der Nähgruppe haben wir versucht das anzupassen. Ich bin mir jetzt nicht mehr sicher ob der breite, etwas blusige Rücken von der Designerin nicht sogar so gedacht war. Die wenigen Rückenansichten im Netz von diesem Schnitt lassen mich das inzwischen vermuten. Die Ärmel sind sehr tief ausgeschnitten. Auch das würde ich beim nächsten Mal überdenken. Die Seitentaschen habe ich nicht aus dem Originalstoff sondern aus Futterstoff gearbeitet.  Es gibt viele Hinweise aud das Versäubern mit der Overlock. Das ist sehr hilfreich. Ich kann mir aber auch sehr gut die Versäuberung mit franz. Nähten oder ähnlichem vorstellen. An den Ärmeln habe ich das auch so gemacht damit es beim aufkrempeln schöner aussieht. Über die Länge des Kleides habe ich mich gewundert. Ich bin 162 cm groß und habe am Ende nur 4 cm gekürzt. Längere Frauen sollten das noch mal überprüfen.

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Fazit:

Ein schöner Schnitt mit einer guten Anleitung. Eine  Alternative zu den üblichen Hemdblusenkleidern. Als Bluse werde ich den Schnitt auch noch mal nähen. Allerdings werde ich die Bluse deutlich kürzen.

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