MMM – Immer so weiter?

Ich zeige seblaues Kleid plusit über einem Jahr nahezu jeden Mittwoch beim MMM was ich tatsächlich an diesem Tag trage. Oft weiß ich am Vorabend noch nicht was das ist. Blaues Kleid pur

Langsam frage ich mich was mir das bedeutet und wen sonst das wirklich interessiert. Selbstgenähte Kleidung zu tragen ist für mich ganz selbstverständlich und eine Auswertung meiner Mittwochskleidung erscheint mir nicht besonders spannend.

Wie geht es also weiter mit meiner Dokumentation? Nur noch dann mitmachen wenn ich Neues genäht habe und es auch trage? Einfach aufhören? Ich weiß es nicht. Heute mach ich noch mal mit und im Mai beim   MYMADEMAY 14  sowieso jeden Tag aber dann??

Heute trage ich das blaue Old-School-teacher Kleid Ottobre 5/2011 aus Leinen/Wollstoff mit einem feinen Karo; ein „dankbaresSpitze“ Kleid. Vielfältig zu kombinieren und sehr bequem. Und, nur für mich sichtbar, hat es eine feine Wäschespitze an den Säumen von Rock und Ärmeln. Alltagsluxus der Näherin.   Im Büro und Nähzimmer wird es ganz pur getragen und auf dem Markt und zum Kaffee mit dem alten Nachbarn mit meiner weißen WolljackeHarper Jacket von StyleArc und einem Schal.

Die anderen MMM – Frauen zeigen hier wunderbare Kleidung, selbstgemacht.

45 Gedanken zu „MMM – Immer so weiter?

  1. Ulrike

    Liebe mema,
    meistens klicke ich nur die Beiträge der MMM-Teilnehmerinnen an, die mich interessieren, und da waren es fast immer auch Deine, die mich am meisten ansprachen.

    Und auch wenn ich nicht oft dabei bin, weil mir oft Zeit & Lust fehlen und ich auch nicht immer das Gleiche von meinen wenigen selbstgemachten Sachen zeigen möchte, finde ich den MMM sehr wertvoll, weil gerade Näh- und Bloganfänger/innen auch andere Neulinge sehen könen und vielleicht gerade dadurch den Ansporn bekommen, trotz kleiner Mißerfolge nicht aufzugeben (jedenfalls ging es mir so). Eine Pause zu machen, kann sicherlich nie verkehr sein – aber schade fände ich, wenn Du nun überhaupt nicht mehr dabei wärst.

    Zu meiner großen Freude konnte ich im Januar dich und die anderen Nähbloggerinnen kennenlernen, deren Tun & Schaffen mich inspirieren und beflügeln.

    Liebe Grüße
    Ulrike

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  2. Pingback: MMM-Miette | Santa Lucia Patterns

  3. nähmeise

    Liebe Mema,
    zum Beispiel mich interessieren Deine Beiträge !
    Du zeigst vielfältige und schöne genähte Kleidung ! Interessant sind für mich auch die Tutos. Zwar bin ich kein kompletter Nähneuling aber das Tuto fürs T -Shirt hat mir weitergeholfen. Ich weiß auch das die Anleitungen zu fotografieren und posten sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Im nachhinein finde ich es schade dir das nicht öfters gesagt zu haben.
    Ich wünsche Dir noch einen angenehmen 1. Maifeiertag
    Liebe Grüße von Carmen

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  4. yvonet

    Liebe Mema,
    wäre die Frage an mich gerichtet, würde ich antworten: Ja, weiter so! Warum? Weil deine Mittwochsbeiträge sehr authentisch sind. Weil du meisterhaft deine Sachen kombinierst – das ist sehr inspirierend. Weil die Regelmässigkeit und die Art wie du es präsentierst wie ein Kunstprojekt wirkt. Auch wenn ich die thematische Veränderung, die du planst, auch sehr spanend finde, werde ich deine MIttwochsposts sehr vermissen.
    Grüße
    Yvonne

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  5. Muriel

    Hallo liebe Mema,

    kann deine MMM Müdigkeit gut verstehen. Mir ging es letztes Jahr auch so ähnlich und habe dann für einige Zeit ausgesetzt.

    Das schöne am MMM ist für mich, dass man die Kleidung im Alltag sieht. Diese wird je nach Jahreszeit neukombiniert oder es auch mal eine Art Rückblick auf den Schnitt / Material gibt. Diese Beiträge würde sonst auf dem Blogs wahrscheinlich gar nicht erscheinen. Ohne MMM käme ich nicht auf die Idee „alte“ Sachen nochmal zu zeigen.
    Mir ist durch meine MMM-Beiträge aufgefallen, was ich wirklich im Alltag trage und welche Stücke dann doch irgendwie als nicht so optimal rausgestellt haben.
    Finde den MeMadeMiIttwoch an eine sehr tolle Aktion um neue Blogs kennen zu lernen. Wo sonst bekommt man so schnell einen Überblick über andere Nähblogs?!

    Dein Teacherkleid steht Dir sehr gut. Der Blauton gefällt mir sehr gut an Dir.

    Lieber Gruß, Muriel

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  6. füßchenbreit

    Ich selbst bin noch nicht so sehr lange beim MMM bzw. in der Bloggerwelt dabei und da ich eher langsam nähe, stellt sich für mich die Frage nach einer wöchentlichen Teilnahme nicht.
    Alle MMM-Beiträge kann und will ich auch gar nicht wöchentlich durchsehen. Ich selektiere da ganz klar anhand der Vorschaubilder.
    Wenn ich mein eigenes Verhalten als Leserin reflektiere, so fällt mir auf, dass ich mit der Zeit besonders genau die Blogs gerne ansehe, auf denen unaufgeregte, gut verarbeitete Alltagskleidung zu sehen ist. Und dazu gehört auch dein Blog.
    Solche Blogs erinnern daran, keinen ganzen Schrank voll Einzelstücken zu produzieren.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich finde deine Beiträge beim MMM inspirierend. Aber da du kein Dienstleister bist, solltest du dich auf keinen Fall zu einer regelmäßigen Teilnahme verpflichtet fühlen. Für dich muss es passen.

    Viele Grüße
    füßchenbreit

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  7. MaxLau

    Nein, ich will nicht, dass du mit dem MMM aufhörst. Ich will dich wöchentlich sehen! Ja, ich bin trotzig und unnachgiebig wie ein Kleinkind. Dabei kann ich dich gut verstehen, denn auch ich bin MMM-müde. (Mir fällt es schwer Texte sowie Kommentare zu schreiben. Mir fehlt oft die nötige Muse.) Von anderen dagegen erwarte ich strikte Disziplin!

    Mema, ich mag deinen Blog und ohne MMM hätte ich ihn nie kennengelernt.
    Der MMM ist für mich eine Plattform, bei der ich gleichgesinnte Personen antreffe und mir Inspirationen einhole. Bei einigen Blogs – zum Beispiel bei deinem – lerne ich auch neue Herangehensweisen kennen und das finde ich ganz besonders reizvoll.

    Meine MMM-Müdigkeit kommt daher, dass es nichts „Neues“ gibt. Es war schon alles da. Das hört sich jetzt wahnsinnig arrogant an, aber Rock ist Rock – ob er nun weit oder eng ist. Man kann das Rad nicht neu erfinden. Diese Wiederholungen, die machen mich halt müde. Was mir jedoch wahnsinnig gut gefällt, sind die gemeinsamen Sew-Alongs. (Da sind zwar die Wiederholungen vorprogrammiert, aber es wird auch vom Nähfortschritt berichtet und dies gefällt mir gut.)

    Ich hoffe, dass ich noch viele Berichte von dir lesen kann.

    Martina

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  8. Gerlinde

    hmmm, kopfkratz – so lange Du aber wenigstens Deinen Blog nicht als gesamtes aufloest, ist das schon gut.
    Notfalls wirst ‚Du/dieser‘ einfach auf one-on-one weitergereicht; ich finde Du BIST wichtig mit Deiner Naeherfahrung, Deinem Gesamt-Mut und damit grossen Inspiration fuer Andere.
    Auch wenn ich selbst eher zu den Anfaengern gehoere: es ist immmmmer gut, gute Vorbilder sich vor die Nase zu setzen – DU BIST EINE; danke dafuer !

    LG, Gerlinde

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  9. Dodosbeads

    Liebe Mema ! Ich kann Deine Müdigkeit und Lustlosigkeit sehr gut nachvollziehen – auch ich hatte erst neulich über Wochen so gar keine Lust mitzumachen , zu fotografieren und zu posten . Aber das Gute am MMM ist ja , dass einen keiner zu was zwingt – manchmal hat frau über Wochen Lust , Zeit und Laune mitzumachen .. und manchmal eben nicht . Lass Dein Bauchgefühl entscheiden , wann Du Lust hast , Dich in den Reigen einzufügen – ansonsten kann ich nur sagen , von Frauen wie Dir z.B. wird dieser MMM ungemein belebt , weil weder Du noch ich der Norm der Teilnehmerinnen entsprechen … Ich lese gern bei Dir , sei es nun wöchentlich oder sporadisch
    LG Dodo

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  10. Mema

    Liebe Meike,
    MMM Müdigkeit ist sicher richtig. Du hast sie, ich habe sie und manchmal denke ich, es gibt viele für die das Format in seiner wöchentlichen Regelmäßigkeit gerade nicht mehr angemessen ist. Die Teilnehmerinnenzahlen zeigen das deutlich. MMM ist aber für viele Neue eine wichtige Möglichkeit sich vorzustellen, sichtbar zu werden und Kontakt zu bekommen. Das ist von unschätzbarem Wert für die Näherinnengemeinde. Eure Erweiterung um die Sonderaktionen ist klasse und motivierend. Ihr seit ein buntes Team und vereint so verschiedenen „Typen“. Das ist beeindruckend und sehr interessant. Meine Frage stellte nicht MMM in Frage sondern ich denke, für mich stehen einige Modifikationen in meinem Bloggerinnenleben an. Weiter oben habe ich darüber etwas geschrieben. Ich denke auch, dass sich meine Art des Nähens verändert. Weniger und aufwendiger wird es. Obwohl ich besser Röcke nähen kann brauche ich immer länger. Das ist auch gut so. Was soll ich mit 50 Röcken oder 25 Kleidern?
    Danke für deine positive Rückmeldung. Es wird sicher weitere Treffen geben und irgendwann werden wir gemeinsam dabei sein. Oder wir treffen uns zufällig in Ottensen. Da bin ich ja immer mal wieder.
    Gruß Mema

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    1. Lucy

      Du hast hier etwas wunderbar auf den Punkt gebracht: dass beim MMM die neuen Bloggerinnen sichtbar werden können und sich vernetzen können, wenn sie das wollen. Das war mir gar nicht so bewusst, aber es stimmt. Wie lange bloggte man von dem MMM mehr oder weniger alleine vor sich hin, bis man Gleichgesinnte fand und sich austauschen konnte. Der MMM macht den Einstieg wirklich leicht, und schon deshalb lohnt sich die Veranstaltung.

      Antworten
  11. .meike

    Ja, die MMMMüdigkeit kenne ich nur zu gut. Hätte ich nicht das Ehrenamt, Veranstalterin zu sein, würde ich es auch sein lassen. Ich trage auch jeden Tag selbstgemachte Kleidung und kann diese mittlerweile einigermaßen gut einschätzen, ob sie „gut“ oder für mich passend sind. Im Prinzip bräuchte ich nur hin und wieder, in Zweifelsfällen, etwas zu bloggen. Ob das nun am MMM oder nicht wäre, spielte keine Rolle, denn ich erfreue mich insbesondere an den hilfreichen Kommentaren meiner Stammleserinnenschaft und würde hoffen, dass diese mir auch ohne den MMM erhalten bliebe – genau, wie ich deine begeisterte Leserin bleibe, denn du bist im Rahmen der Nähnerd-Gemeinde mit deinem Stil und deinen ausführlichen, tollen Beschreibungen etwas ganz besonderes!

    Obwohl ich persönlich extrem MMMmüde bin, finde ich doch, dass der MMM sehr wichtig ist. Ich bin so glücklich darüber, dass wir so regelmäßig und in so großer Zahl dem medialen Frauenbild etwas entgegen setzen. Wir zeigen normales Leben und – wenn ich das mal so stolz sagen darf – wir zeigen sehr schönes, liebevoll gestaltetes normales Leben. Im Gegensatz zu den vielen langweilig – egal ob teuer oder billig – gekleideten Menschen, die mir in der Öffentlichkeit begegnen, sind unsere MMM-Teilnehmerinnen mit sehr viel Sorgfalt gekleidet. Das erfreut mein Auge ungemein. Ganz abgsehen von der Vielfalt an Frauenbildern, die der MMM zu bieten hat. Gerade deswegen sind alle, die von dem gängigen Schönheitsideal: jung und schlank abweichen, eine ungemeine Bereicherung für den MMM. Ich bin mir sicher, dass unglaublich viele Frauen sich durch unseren Mut und unsere Ideen bereichert fühlen. Und auch wenn ich müde und manchmal gelangweilt bin, denke ich, dass der MMM, als gute, bereichernde Aktion, der Welt erhalten bleiben soll und mit bunten Inhalten gefüllt werden muß. Es muß ja nicht jede, jedes Mal teilnehmen, da vertraue ich auf die Kraft der Gruppe. Aber ich würde den MMM als Institution gerne erhalten.

    Eine Pause tut trotzdem oft gut. Ganz am Anfang hatte ich heftig gegen die von Catherine vorgeschlagende Sommerpause argumentiert. Damals war ich gerade so schön in Fahrt. Heute weiß ich, dass wir als Gruppe diese Pausen brauchen, um nicht zu ermüden. Jede Einzelne von uns braucht diese Pausen auch, um immer wieder neu zu definieren, warum und in welcher Weise, sich die Teilnahme lohnt. Falls also unsere Antworten noch nicht Motivation genug für dich sein sollten, dann nimm dir eine Pause, bis die Lust wieder kommt.

    Und jetzt bitte nicht erröten. Wir wissen alle, dass das kein Fishing for Compliments war. Trotzdem ist es ein guter Anlasse, dir zu sagen, dass wir dich mögen und sehr schätzen. Und Kennenlernen will ich dich auch unbedingt mal irgendwann!

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  12. Katharina

    Liebe Mema,
    ich gestehe, ich bin eine faule Kommentar-Schreiberin und hinterlasse nur sehr selten ein Zeichen, dass ich Deine Post gelesen habe – aber ich lese sie alle!! – und schau mir nicht nur die Bilder an. Ich würde Deine MMM`s, Deine Schnittmusterbeschreibungen, Deine Schnittvorstellungen und vor allem Deine Posts sehr vermissen. Denn ich schätze und bewundere sehr, wie genau Du nähst und dies auch beschreibst. Ausserdem hole ich mir immer wieder Inspirationen von Dir, denn viele Schnitte, die Du gewählt und vorgestellt hast, entsprechen meinem Beuteschema. Und Deine Outfits gefallen mir. Wenn es mal irgendwo hakt und ich nicht weiterkomme, stöbere ich auf Deinem Blog, weil ich mich dann daran erinnere, dass Du genau das Problem mal ausführlich beschrieben hast – wie z. B. das Füttern eines Rockes mit Schlitz 🙂
    Dies nur, damit Du siehst, dass ich Deinen Blog keineswegs langweilig finde sondern sehr interessiert daran bist, was Du trägst 🙂 Und wie eine meiner Vorschreiberinnen schon erwähnt, gefällt es mir sehr, wie Du je nach Jahreszeit Deine Kleidung kombinierst.
    Liebe Grüße
    Katharina

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    1. Mema

      Liebe Katharina,
      sicher werde ich weiterbloggen. Im Wesentlichen die regelmäßige Teilnahme am MMM steht für mich in Frage. Danke für die Rückmeldung. Du machst aber auch klasse Sachen. Und auch die werden von mir selten kommentiert. Gruß Mema

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  13. SaSa

    Liebe Mema,
    auch ich würde Deine interessanten Posts mit den gekonnt zusammengestellten, aber sehr alltagstauglichen Outfits sehr vermissen!
    Liebe Grüße, SaSa

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  14. Prinzenrolle

    Immer so weiter?

    Also meinetwegen: GERNE! Ich würde dich schon arg vermissen, solltest du dein Blog aus welchen Gründen auch immer einstellen!

    Lieben Gruß nach BI,
    Petra

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    1. Mema

      Liebe Petra, ich höre sicher nicht auf zu bloggen. Aber etwas Veränderung scheint angesagt. Das hast du doch auch gemacht?! Gruß Mema

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  15. Katharina Hirsch

    Die Frage stellt sich sicher jede von uns ab und an, ich kann vielem meiner Vorrednerinnen nur zustimmen. Ein Blog ist natürlich Selbstdarstellung, was denn sonst? Aber das ist doch ok. In unserer medial überfrachteten Welt ein paar echte Frauen zu sehen und ihren realen Alltags-Stil zu beobachten ist wahnsinnig inspirierend, so gewöhnlich das auch der einzelnen erscheinen mag. Vielleicht ist es mehr so ein „Das Weinachtskleid“ auf der einen Seite und das „Mittwochs-outfit“ auf der anderen.
    Wie Monika geschrieben hat fand auch ich den MMMay letztes Jahr in gewisser Weise ernüchternd. Das selbstgestellte Motto war kaum einzuhalten (Ich trage auch jeden Tag selbstgenähtes und fast nur Kleider, was soll ich da an Besonderheiten rauskitzeln, noch dazu täglich) und irgendwann war die Euphorie auch bei mir weg. Ich habe trotzdem bis zum Schluss durchgehalten und fand am Ende interessant, daß ich über den Monat mal sehen konnte welche Kleider ich tatsächlich am meisten getragen hatte. Das waren (natürlich) nicht die, die im Blogleben für das größte Aufsehen gesorgt hatten sondern die schlichten, bequemen. Vielleicht könnte man den MMM so sehen, übers Jahr mal beobachten, zu was man dann doch am Liebsten gegriffen hatte, tolle Vintageschnitte in aufregenden Mustern? oder doch eher das Jerseykleid in Kombifreundlichem taube? Was man daraus dann für Schlüsse zieht, weiss ich allerdings auch nicht, muss wohl jede selbst bestimmen.
    Auf jeden Fall denke ich auch, daß der MMM immer noch eine große Inspirationsquelle für viele darstellt, das merkt man ja alleine schon an der Resonanz. Ich lese jedenfalls Deine Beiträge immer gerne, auch wenn ich nicht alles kommentiere!
    LG, Katharina

    Antworten
    1. Mema

      Liebe Katharina, ich bin auch eine der Frauen die sehr wenig kommentieren. Oft ist alles gesagt und warum soll ich mich wiederholen. Das mit dem MMM habe ich mir gut überlegt und ich habe auch die Müdigkeit vieler deutscher Teilnehmerinnen bemerkt. Es wird mir auch so gehen, da bin ich sicher. Meine Neugierde im letzten Jahr war groß und ich fand es auch sehr spannend. Hier beim MMM befinde ich mich ein einer speziellen Blase die durch solche Initiativen erweitert wird. Sehr interessant. Besonders gefällt mir ja die Vielfältigkeit der Blogs. Bei manchen frage ich mich allerdings ob z.B. diese Schuhe echt getragen werden oder dieses Kleidungsstück jemals aufgetragen ist.
      Danke für dein Gedanken zu meinen Fragen. Gruß Mema

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  16. Alexandra

    Hallo,
    ich habe deinen Blog ja erst vor kurzem richtig gefunden, als das Bloggertreffen anstand, an dem ich dann doch nicht teilnehmen konnte. (ich finde es übrigens schade, dass so wenig an „Nachbericht“ geschrieben wurde. Oder habe ich das auch nur nicht gefunden?) Es ist schon interessant, was und vor allem wie du nähst. Ob du uns immer daran teilhaben lassen möchtest, ist natürlich deine Entscheidung. Ich habe jetzt schon einige Male nichts mehr gezeigt, weil ich alles alte schon präsentiert habe und ich die Leser nicht mit „Mehrfachnennungen“ langweilen möchte. Aber wenn ich etwas neues zeigen kann, freue ich mich. Noch mehr würde ich mich über Feedback freuen. Selbstdarstellung??? Nein, eher nicht. Wohl eher die Bitte um Entscheidungshilfe ob tragbar oder nicht. Deshalb habe ich mir angewöhnt, ehrlich zu kommentieren, auch wenn mir etwas nicht gefällt. Man kann ja auch mit konstruktiver Kritik freundlich und nett bleiben.
    In diesem Sinne wäre es schön, wenn du weitermachst, aber setzte dich nicht selbst unter Druck.
    Grüße
    Alexandra

    Antworten
    1. Mema

      Hallo Alexandra,
      ja, schade das es nicht geklappt hat mit dem Treffen. Es wird aber sicher ein Neues kommen. Altes beim MMM zu zeigen ist ganz erwünscht. Ich bin das beste Beispiel dafür. Die Kommentare zeigen, Mehrfachnennungen gehen gut. Danke für deine Rückmeldung. Mema

      Antworten
  17. kuestensocke

    Liebe Mema, Dein heutiges Kleid gefällt mir ganz besonders gut. Es ist diese schlichte Eleganz, die ich so mag und Dein Leinenschal auf dem ersten Foto dazu – einfach perfekt. An Deinen MMM Post mag ich besonders, dass ein und das selbe Kleidungsstück je nach Jahreszeit und Wetter immer wieder anders kombiniert wird, heute ist es der Leinenschal ein anderes mal vielleicht ein Mantel …. Daher finde ich Deine Posts immer wieder besonders lesenwert. Auch weil Du die Kleidungsstücke und Schnittbesprechnungen immer perfekt verlinkst, kann ich nochmal etwas nachlesen, was mir sonst durch die Finger gerutscht wäre. ich würde Deine Beiträge sehr vermissen!
    Aber klar kann ich gut verstehen, dass man hin und wieder sein Tun hinterfragt und überlegt ob sich noch alles gut und richtig anfühlt. LG Kuestensocke

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    1. Mema

      Liebe Küstensocke,
      unser Austausch ist ein gutes Beispiel für den Sinn und Wert des MMM. Ohne hätte ich sicher nie deine beeindruckenden Röcke und ihre Kombinationen entdeckt. Ganz mit dem Bloggen werde ich nicht aufhören aber vielleicht mit mit der regelmäßigen MMM Teilnahme. Mal sehen. Gruß Mema

      Antworten
  18. Buntekleider

    Immi hat es schön gesagt, was du mit deinem Blog möchtest, entscheidest du allein. Ich fand dein Konzept zu zeigen, was du an diesem Tag trägst immer ziemlich gut. Wenn du nun nach der langen Zeit, die du das so praktizierst nicht mehr magst, ist es gut das zu überdenken.
    Für mich ist der MMM eine einzigartige Plattform um Kontakte zu knüpfen. Ich finde hier Nähblogs, die ich sonst wahrscheinlich nicht entdeckt hätte. Einige sehr tolle Blogs sind ja nur entstanden, um beim MMM mitzumachen. Der Rahmen mit selbstgenähter Erwachsenenkleidung ist für mich genau so, wie ich es mir idealerweise wünschen würde.
    Auf so einer Plattform stelle ich dann gerne auch meine genähte Kleidung vor, wird sie doch von vielen, die sich interessieren sicher gefunden.
    Ich bin gespannt, was bei deinen Überlegungen am Ende herauskommt.
    LG,
    Claudia

    Antworten
    1. Mema

      Ach, wir diskutieren das mal bei einem Wein!? Es ist ambivalent und dein Einwand, dass gerade der MMM eine besondere Art der Kontaktaufnahme ist stimmt auch für mich. Gruß Mema

      Antworten
  19. monika

    Deine Gedankengänge kann ich ganz gut verstehen. Irgendwann ist man „müde“. mmm zeigen, bloggen allgemein, oder dies oder auch das. Bei dir scheint es vielleicht der mmm zu sein. Hat man Spaß daran, soll man daran teilnehmen, hat man keinen, dann nicht. Jedesmal neu, so soll es ja nicht sein, es soll ja die „Alltagskleidung“ sein, die man zeigt. Wöchentlihc ist mir zu viel, das fotografieren an mir mit mir drin. Ich stelle mal lieber meine Puppe hin und mache Fotos, weil ich lieber fotografiere, Details zeige. so habe ich mich mal entschieden, nur wenn was neu und es gerade getragen wird. Nichts soll zu einem muß werden. Eine Selbstdarstellung finde ich den mmm nicht. Vielleicht sehen das manche so, vielleicht ist es ja für manche eine Selbstdarstellung, wer weiß. Spannend ist es alle mal, dort vorbeibzuschauen. Egal ob Rock, Kleid, Shirt und leider zu wenig Hosen.
    Für mich war eher der memade maye letztes Jahr eine Ernüchterung. Anfangs mit Elan, dann habe ich festgestellt, das ist so überhaupt nicht mein Ding. Täglich mich fotografieren. Aber das Schauen, das fand ich wieder interessant. Weil da doch auch einige mit toller lässiger Kleidung und weniger Vintagekleidern waren, Das fand ich persönlich gut. Eine tolle Mischung.
    Ich bin gespannt. Ich sage nur – lass den Bauch entscheiden und nicht den Kopf. Interssant zu lesen ist es immer. Den 4769 Beleg muß ich mir noch mal anschauen, war ja mein Bielefeldkleidschnitt.
    lg monika

    Antworten
    1. Mema

      Ich bin ehr ein Bauchmensch und seit ich nicht mehr so viel arbeite, kann ich es mir auch wieder mehr leisten mich davon leiten zu lassen. Danke für die Ermunterung. Deine Diagnose ist wohl richtig. Ich bin MMM-Müde. Mal sehen wie lange das dauert und was daraus wird. Hosen wirst du hier sicher bald zu sehen bekommen. Gruß Mema

      Antworten
  20. Kitty Koma

    Klar, wenn es dir langweilig wird, dann macht es weniger Spaß. Aber in den vorhergehenden Kommentaren standen ein paar wichtige Gedanken: Es kommen immer mitlesende Frauen dazu, deine Langeweile ist also wie die eines Schauspielers, der jede Woche das selbe Stück spielt.
    Selbstbestätigung: Ich würde das nicht mal negativ sehen. Für mich war die Teilnahme am MMM ein großes Stück Selbstbestätigung, nach Krankheit, völlig veränderter Figur, verändertem Lebensstil und merklichem Altersrutsch. Selbstbestätigung ist dabei nur ein möglicher Nebeneffekt des Sich-Zeigens. Ich bin glücklich über jede Frau, die nicht ihr Geld mit ihrem Körper, ihrer Jugend und ihrer Schönheit verdient und die sich selbstbewußt und selbstverständlich zeigt.
    Ich finde deinen Look hervorragend, weil ich noch in der Sahnehäubchen-Teile-Phase bin und weit von dem Kleiderschrank, in dem Teile zu jeder Gelegenheit hängen, entfernt bin, den du dir zusammengestellt hast. Da will ich hin und ich erwarte deine Posts sehr gespannt.
    Du zeigst auch ein Stück von deinem Leben. Wie gehst du zum Markt, Zur Arbeit, auf Feste. Das ist eine intimere Art der Street-Fashion-Fotografie. Für mich Homeofficerin, im Hipsterviertel lebend, in dem ich regelmäßig die Älteste bin, ist das eine wichtige Inspration.
    Jede von uns hat ein anderes Ziel und ich finde gut, das auszuhalten. Die eine ist hochkritische Perfektionistin und ich schätze ihre akribischen Tutorials, die andere hat eine Nase für gute Schnitte, die nächste ist stolz wie Bolle, dass sie zum ersten Mal ein paar Stoffstücke zusammengenäht hat, auch wenns krumm und schief ist. So what, it’s fun!
    Und gerade die Frauen, die nicht das Maß haben, problemlos in Norm-Konfektion zu passen, beobachte ich aufmerksam. Außerhalb der Norm zu sein braucht eine Menge Energie und Kreativität, diese Schnitte auf dem Leib zu bekommen.

    Antworten
    1. Mema

      Liebe Kitty,
      danke für deine Rückmeldung. Spannenden Anstöße habe ich in deiner Antwort gefunden. Ich habe noch mal deinen Blog angeschaut und erst dabei festgestellt, dass du kurz vor unserm Nähbloggerinnentreffen zu einem andern in Bielefeld warst. Schade, ich hätte dich gerne kennengelernt.
      Gruß Mema

      Antworten
      1. Kitty Koma

        Ich hatte sogar überlegt, ob ich eine Woche bei der Frau Rosmarin bleibe, um beim Nähbloggerinnentreffen mitzumachen, aber da stand ein unverschiebbarer Arbeitstermin dazwischen. Ich hätte dich nämlich auch gern kennengelernt. Und für das Wochenende vorher hatte ich nicht realisiert, dass du scheinbar direkt in Bielefeld wohnst. Sonst hätten wir uns ja auf einen Kaffee treffen können.
        Aber das ist nicht das letzte Mal, dass ich dort war. 🙂

        Antworten
  21. Lucy

    Ich fand die Fotos für mich selbst am Anfang sehr nützlich, um mal von außen zu sehen, wie etwas Genähtes wirkt. Nach einiger Zeit ist das natürlich ausgereizt, daher mache ich auch nur noch ab und zu mit, und meistens mit neuen Sachen. Was die Leser betrifft, muss man bedenken, dass auch immer wieder neue Leser dazukommen, die auf der Suche nach Inspirationen sind oder die gerade neu ins Nähen einsteigen und die dann vielleicht genau hier durch ein schon dreimal gezeigtes Kleid eine Idee bekommen. Auch wenn es schon xmal da war, kann es immer sein, dass beim xten Mal der Funken überspringt. Da man in der Regel ein Blog nicht vorrangig als Dienstleistung betreibt, finde ich es aber völlig legitim, bestimmte Beitragsformen zu reduzieren, wenn sie für einen selbst keinen Erkenntnisgewinn mehr bringen. Ich kann mich in der Freizeit auch nur sehr schlecht dazu zwingen, über etwas zu schreiben, was für mich persönlich schon ausdiskutiert ist, dann wäre es ja Arbeit. Das nur als kleiner Gedankenanstoß.

    Antworten
    1. Mema

      Liebe Lucy,
      im Moment denke ich, dass ich ab Mai die MMM-Beiträge reduziere aber nachdenkliche Themen die zum Nähen dazugehören intensiviere. Es gibt da so Fragen die ich gerne unideologisch diskutieren würde:
      Wie ist die Öko/Sozial/Kosten-Nutzen/Gesundheitsbilanz von Kunstfasern und Naturfasern im Vergleich
      Was können die Selbstnäherinnen tun um bessere Bedingungen für die Stoff und Bekleidungsproduzentinnen zu unterstützen
      Viel und schnell nähen oder sorgfältig und langsam, wer macht was warum.
      Gruß Mema

      Antworten
  22. Linda

    Ich würde Dich jedenfalls sehr vermissen. Ich mag Deinen Stil sehr und für mich ist es überhaupt nicht langweilig zu sehen, wie Du Dich mittwochs (bzw. auch an anderen Tagen) kleidest. Im Gegenteil ich bin immer wieder erstaunt, welche Vielfalt in Deinem Kleiderschrank herrscht und wie toll miteinander kombinierbar Deine Kleidungsstücke sind. Gerade für mich mit 50+ und etwas mehr Gewicht, wäre der MMM ohne Deine Teilnhame ein Stück ärmer.

    Liebe Grüße
    Linda

    Antworten
    1. Mema

      Liebe Linda, ja es gibt nicht so viele ältere Frauen mit runder Figur die hier ihre Kleidung zeigen. Das mein Blog und die Beteiligung beim MMM aus diesem Grund eine Bedeutung haben könnte, auf diese Idee war ich nicht gekommen. Danke für den Hinweiß. Mema

      Antworten
  23. sewing galaxy

    Meine bescheidene meinung dazu ist:
    MMM ist eigentlich wenig von bedeutung wenn man nciht grade nach selbstbestätigung sucht. den blog selbst und schnittmusterbesprechungen halte ich allerdings für extrem wichtig!
    einerseits motivierst du deine alters oder konfessionsgrössen-gruppe dazu bestiommte kleidungsstücke zu machen/ zu tragen oder teilst dein wissen,wenn jemand „technik-begeistert“ unterwges ist(so wie ich).andererseits ist dieses wissen,was du aus ausprobieren eines shcnittmusters oder konstruktionssystem odeer was auch immer weiter mitteilst- es erspart häufigt den ärger.
    manche wundern sich sehr stark,dass ich mir zeit nehme über fast jedes modell,was ich vor habe zu nähen alle mögliche erfahrungsberichte zu lesen. ich muss den rad nicht neu erfinden und kamm vieles im vorraus berücksichtigen oder gar umgehen,wenn ich in vielen erfahrungsberichten auf gleiche probleme hingewiesen werde.
    neben all dem ist es für dich auf jeden fall hilfreich,wenn du einen blog weiter führst,weil man vieles im nachhinein nicht mehr weiß,was man wo gemacht , geändert und angepasst hat- so hast du eine detaillierte dokumentation darüber und sogar alles an einem ort.wenn du noch ein perfektioniertes suchsystem hast- sparst du auch da zeit.daher ist bloggen wichtig!
    bei MMM haben nur weniger lust und zeit das ganze geschreibsel zu lesen und die meisten interessiert es nicht mal. das sehe häufig an den kommentaren, dass viele dinge geschrieben werden,wenn sie das gelesen hätten, hätte es sich erübrigt.
    du mußt selbst wissen,wofür du dich entscheidest. ich wüßte sonst nicht wofür du eine MMM für dich bräuchtest, aber das ist IMHO:-)

    Antworten
    1. Mema

      Liebe Julia,
      Danke für deine ausführliche Rückmeldung. Du hast vollkommen recht. Als persönliches Nähachiv hat der Blog für mich die Hauptbedeutung. Ich habe hauptsächlich meine regelmäßige Beteiligung am MMM in Frage gestellt. Es ist ein wenig auch Achiv für „wie kombiniere ich meine Kleidung“. Stichelbeere, den Blog kennst du ja, hat eine andere spannende Möglichkeit gefunden mit ihrem 2.Blog. Auch eine gute Idee.
      Gruß Mema

      Antworten
  24. Immi Meyer

    Liebe Mema,
    die Frage was dir deine MMM-Posts bedeuten kannst nur du selbst dir beantworten – das ist klar. Wen sonst das interessiert kann ich dir aber sagen: MICH interessiert das!
    Aber ehrlich gesagt denke ich, dass du sowas nur für dich selbst machen solltest. Als Dienst für deine Leser macht das glaube ich keinen Sinn, oder?

    Liebe Grüße
    Immi

    Ps: Du bekommst die Tage Post von mir – habe ich just fertig gemacht. 😉

    Antworten
    1. Mema

      Liebe Immi,
      ich freu mich auf die Post.
      Text und Fotos der wöchentlichen MMM-Post gehen mir schnell von der Hand. Ich variiere ja nicht den Hintergrund und bin wenig eitel. Die Frage ist für mich wirklich mein persönlicher Gewinn beim MMM. Mir war etwas der Sinn entschwunden und damit die Motivation. Mit so vielen Rückmeldungen hatte ich nicht gerechnet. Ich überleg noch mal. Samstag und Sonntag lerne ich übrigens im Modelabor Hosen. Ich werde berichten.
      Gruß Mema

      Antworten

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